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OSTHOLSTEIN : Motorradkontrolle: Zu laut, zu schnell

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz nahm jetzt speziell Zweiradfahrer ins Visier.

von
erstellt am 11.Aug.2015 | 06:00 Uhr

Motorradfahrer waren gut sieben Stunden lang das Ziel von Kontrollen, die Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevieres (PABR) Scharbeutz am Freitag an verschiedenen Stellen in Ostholstein und Lübeck vornahmen. Dabei wurden mittels eines Lasermessgerätes die Geschwindigkeiten von Bikern überprüft, und es wurde nach unzulässigen technische Manipulationen an Motorrädern gesucht.

Nach Auskunft der Pressestelle der Polizeidirektion wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Mit einem Schallpegelmessgerät seien bei einer Suzuki-Enduro-Maschine 97,6 Dezibel (DB) gemessen worden bei zugelassenen 86. Der Eigentümer habe wegen einer vorsätzlichen Manipulation an seinem Motorrad mit einem Bußgeld von 180 Euro zu rechnen. Bei drei Motorrädern der Marke Harley Davidson seien unzulässige Auspuffanlagen festgestellt worden. Den Fahrer sei die Weiterfahrt untersagt worden, auch sie müssten mit jeweils 180 Euro Bußgeld rechnen. Ein kontrollierter Kleinkraftradfahrer hatte keine Fahrerlaubnis.

Bei den Geschwindigkeitskontrollen stellte eine Frau einen unrühmlichen Rekord auf: Im Lübecker Stadtteil Kronsforde fuhr sie 110 km/h, wo nur 50 erlaubt waren. Auf sie warten ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro und zwei Monate Fahrverbot.

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