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Morgen dreht er die Schlossuhr eine Stunde vor

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Woldemar Hartmann stellt morgen die einzige noch per Hand und öffentlich zu sehende Uhr in Eutin eine Stunde nach vorn. Dafür steht er zwar nicht um zwei Uhr nachts auf, aber recht früh am Morgen: „Die meisten Eutiner schlafen dann bestimmt noch, denn hören kann man die Uhr ja gerade nicht, denn am Freitag, den 13. März, ist das Seil mit den Gewichten für den Glockenschlag gerissen.“ Anstrengender ist für ihn die Zeitumstellung im Herbst: „Ich kann nicht eine Stunde zurückdrehen, sondern muss einmal komplett rum.“ Die 148 Stufen bis zum Uhrwerk muss er dreimal pro Woche hinauf, um die Gewichte nach oben zu kurbeln – damit in Eutin die Zeit nicht stillsteht.

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erstellt am 27.Mär.2015 | 12:28 Uhr

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