Möller will Auflösung des Planungsverbandes

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27. Juni 2018, 12:34 Uhr

Noch wenig Neues hat sich zum Thema Prinzenbad auf der Prinzeninsel getan. Die alte Steganlage wird vom städtischen Bauhof in Teilen instand gesetzt, berichtete Bürgermeister Lars Winter im Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung (SteP).

Der Steg sei abgängig, und bis Sommer 2019 müsse man sich Gedanken machen. Demnächst stehe ein Gespräch mit dem Haus Hohenzollern an. Dessen Vorschläge seien nicht akzeptabel, die Stadt mache ein Gegenangebot. Vom Verhandlungsergebnis hänge es ab, was die Stadt bereit sei, zu investieren.

Winter habe das Angebot für ein Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ des Innenministeriums gegen Krisensituationen in Problemstadtteilen abgelehnt, berichtete Winter weiter. „So etwas haben wir in Plön nicht“. Die Städtebauförderung Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sei davon nicht betroffen.

In der nächsten SteP-Sitzung am 4. Juli will das Gremium die Anfrage eines Anbieters von Hausbooten als neuer Generation des Wohnens diskutieren. Auf Anregung von Bernd Möller (SPD) will sich der Ausschuss mit der Werbeanlagensatzung befassen, deren Verbote vielfach nicht befolgt werden, und sie überarbeiten. Mehrere alte Anlagen seien zum Teil nicht genehmigt, neue Anlagen entsprächen nicht der Satzung. Nach den Worten Winters könne die Stadt die schlimmsten Fälle aussuchen und bei der Kreisbauaufsicht anzeigen, die leite dann Verfahren ein. Außerdem beantragte Möller, den Planungsverband Trammer Seewiesen aufzulösen. Am 3. Juli sei die Konstituierung, erklärte Winter. Die müsse zuerst stattfinden.

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