Mit starker zweiter Halbzeit zum Herbsttitel

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19. Dezember 2018, 17:56 Uhr

Die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz haben im letzten Punktspiel des Jahres mit einer fulminanten Steigerung in der zweiten Halbzeit den bisherigen Tabellenführer TSV Schwarzenbek von der Tabellenspitze gestoßen. Das Team um Trainer Sven Petersen sicherte sich mit dem 18:14(8:10)-Erfolg den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters.

In einem von Beginn an spannenden Spiel mit vielen vergebenen Chancen hatten die Eutinerinnen am Ende das glücklichere Händchen. Das Spiel begann mit einem Tempolauf der Mädchen aus Schwarzenbek, die nach fünf Minuten 4:1 führten. Nun starteten die Mädchen um Paula Gelhardt eine Aufholjagd. Sie kamen immer besser in das Spiel. Dabei wurden hüben wie drüben viele Chancen ausgelassen. Eine kurze Schwächephase um die 20. Spielminute der Eutinerinnen, die mit einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Ina Westermann eingeläutet wurde, setzte sich der TSV Schwarzenbek wieder mit zwei Toren ab.

Auch die ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Schwarzenbekerinnen. Sie zogen auf 14:11 davon. Nach einer Auszeit mit einer kurzen, aber markigen Ansprache des Trainers legte die HSG den Schalter um (34.). Es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Nach dieser Auszeit warfen die Schwarzenbekerinnen kein Tor mehr. Sie vergaben Tempogegenstöße und in der entscheidenden Phase insgesamt drei Sieben-Meter-Würfe. Im Gegenzug holten die Eutiner Tor um Tor auf und wurden auch von den zahlreichen Zuschauern getragen. Immer öfter kam Paula Gelhardt aus der Mittelposition zum erfolgreichen Torwurf und Lea Merz setzte sich von der Außenpositon immer wieder durch. Ab der 37. Minute waren die Zeichen auf Sieg gestellt. Lea Bröer zeigte im Tor, warum sie die wenigsten Tore in der Liga kassiert hat. Sie entnervte mit ihren Paraden die Angreifer. Nach dem Spiel meinte ein sehr glücklicher Trainer: „Heute haben die Mädchen einmal mehr gezeigt, warum sie oben stehen. Sie schaffen es immer wieder, sich gegenseitig in allen Mannschaftsteilen zu unterstützen. So ist es für jeden Gegner schwer, gegen uns zu spielen.“

Die HSG spielte mit Lea Bröer im Tor mit 19 Paraden darunter 5 Siebenmeter sowie Leonie Sönmez, Lara Hamann, Svea Schumacher (1), Lea Merz (5), Ina Westermann, Lina Marquardt, Jane Haß, Meret Mißling, Rike Siemund (1), Paula Gelhardt (10), und Svea Trostmann (1).

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