Mit starker Deckungsleistung und großer Spielfreude zum 22:9

Paula Gelhardt nutzte jeder Lücke in der Lübecker Abwehr und warf neun Tore.
Paula Gelhardt nutzte jeder Lücke in der Lübecker Abwehr und warf neun Tore.

shz.de von
10. September 2018, 14:30 Uhr

Mit einer überragenden Deckungsleistung und einer spielfreudigen Paula Gelhardt schafften die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz gegen Lübeck 76 einen Sieg mit 22:9 (10:3).

Kurz vor Beginn des Spieles war noch nicht klar, ob Lea Bröer im Tor stehen konnte, da sie sich beim Training eine leichte Zerrung zugezogen hatte, das Aufwärmen lieferte aber die Antwort: Sie konnte spielen. Es herrschte nun Erleichterung bei den Mitspielerinnen und dem Trainergespann, denn es mangelte an Alternativen.

Da Lea „angeschlagen“ ins Spiel ging, musste es nun eine kompromisslose Deckungsarbeit richten, so dass nur wenige Würfe auf das Tor kommen und Lea dadurch entlastet wurde. Diese Marschroute beherzigten alle Spielerinnen, und im Mittelblock leisteten Rike Siemund und Paula Gelhardt Schwerstarbeit.

Durch gekonntes Doppelpassspiel und einstudierte Abläufe fielen Tore im Minutentakt. Paula Gelhardt stieß konsequent in jede sich bietende Lücke. Bis zur Halbzeit wurde ein beruhigender Vorsprung herausgespielt. Die Mädchen aus Lübeck hatten keine Mittel gegen die Deckung, um zu Torerfolgen zu kommen. So waren von den drei Toren zwei Treffer von Außen und ein Siebenmeter zu verzeichnen. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Eine konsequent zupackende Deckung und mit Spielfreude vorgetragene Angriffe waren das Erfolgsrezept gegen eine bis dahin harmlose Lübecker Mannschaft. Es wurden alle Spielerinnen einbezogen und jede hatte ihre Tormöglichkeit.

Zum Ende des Spieles nahmen die Kräfte bei den Holsteiner Mädchen doch schon ab, so dass Lübeck ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte. Auch wurden die Angriffe nicht mehr mit aller Konsequenz vorgetragen.

Das Trainergespann Julia Niko und Sven Petersen zeigte sich hoch zufrieden mit der Deckungsleistung und sprachen Paula und Rike ein großes Lob aus. Beide haben in der Deckung und dem Angriff überzeugt und viel für den Sieg geleistet. Auch haben sich alle an die Taktik gehalten und als Kollektiv einen tollen Sieg errungen.

HSG Holsteinische Schweiz (wJB) gegen Lübeck 76: Lea Bröer – Leonie Sönmez (1), Lara Hamann, Jonna Westermann, Ina Westermann, Lina Marquardt (1), Svea Schumacher (1), Meret Mißling (2), Rike Siemund (7), Paula Gelhardt (9) und Svea Trostmann (1).

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