Mit Mühe ins Viertelfinale

Kevin Fechen flankt den Ball an seinem Gegnespieler vorbei mit voller Kraft vor das Neustädter Tor,
Kevin Fechen flankt den Ball an seinem Gegnespieler vorbei mit voller Kraft vor das Neustädter Tor,

Fußball-Kreispokal: Eutin 08 setzt sich erst nach Verlängerung bei Kreisliga-Spitzenreiter TSV Neustadt mit 2:1 Toren durch

shz.de von
29. August 2018, 23:57 Uhr

Eutin 08 hat mit Hängen und Würgen das Viertelfinale im Fußball-Kreispokal erreicht. Der Oberligist setzte sich gestern Abend mit 2:1(1:1, 0:0) Toren nach Verlängerung beim Kreisliga-Spitzenreiter TSV Neustadt durch.

Die Eutiner Trainer hatten ihre Startelf deutlich verändert und gaben Akteuren mit zuletzt wenig Spielpraxis in der ersten Mannschaft eine Chance. Neustadt igelte sich ein, baute ein Abwehrbollwerk auf und hoffte auf Konterchancen. Eutin 08 hatte rund 90 Prozent Ballbesitz und versuchte das Spiel breit aufzubauen. Allerdings kam der letzte Pass meist zu ungenau. Außerdem ließen die Eutiner jegliche Tempoverschärfung vermissen. Neustadt ließ nur wenige Chancen zu. So wurde Kevin Ferchen zwei Mal geblockt und Lukas Schultz und Florian Ziehmer trafen über das Tor. Neustadt besaß im ersten Durchgang nur eine Konterchance, die Lion Glosch jedoch souverän vereitelte. Nachdem zuvor schon Robin Kelting für den verletzten Glosch eingewechselt wurde, kam Jesse Schlüter zur zweiten Halbzeit für Marvin Obenaus. Die erste Chance besaß Florian Ziehmer, der freistehend nach einem Kelting-Zuspiel über das Tor schoss. In der 60. Minute jubelten die Neustädter. Mit ihrem ersten gefährlichen Vorstoß im zweiten Durchgang traf Timo Groth im Nachschuss zur überraschenden Führung. In der Schlussphase probierten es die Gäste mit langen Bällen und hatten rund zehn Minuten vor dem Schlusspfiff damit Erfolg. Eine lange Flanke von Schultz verlängerte Kevin Ferchen zum 1:1-Ausgleich.

In der Verlängerung verließen die tapferen Neustädter zusehends die Kräfte, Der Siegtreffer für die Gäste fiel in der 95. Minute. Nach einem Eckball kam Kelting rund 25 Meter vor dem Tor zum Abschluss und traf genau in den Torwinkel. „Es war das erwartet schwere Spiel für uns, das sicherlich noch einigen Gesprächsbedarf nach sich zieht. Aber Hauptsache, wir sind eine Runde weiter“, sagte Tim Brunner, der den verhinderten Lars Callsen an der Seitenlinie vertrat.

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