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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 11:14 Uhr

Schönwalde : Mit der Resonanz zufrieden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Hunderte Besucher kamen zum Flohmarkt für Flüchtlinge in Schönwalde. Die Kirchengemeinde hat einen Deutschkursus mit Kinderbetreuung etabliert.

Die Unterstützung der Flüchtlinge in Schönwalde ist nach wie vor hoch. Zwar kamen zum Café der Kulturen am Wochenende nicht ganz so viele Besucher wie die Male zuvor, es waren aber noch immer mehrere hundert Menschen, die sich an den Flohmarktständen in der Aula der Friedrich-Hiller-Schule drängten.

Der Vorsitzende des Schulvereins, Winfried Saak, war mit der Resonanz genauso zufrieden wie Schulverbandsvorsteherin Angela Hüttmann und Rektorin Doris Jürs. An 20 Ständen mit Spielsachen und Kinderkleidung freuten sich Kinder wie Eltern über Schnäppchen. Gerade für Flüchtlingsfamilien eine gute Gelegenheit den Kindern für wenig Geld eine große Freude zu bereiten. Ihr Anteil an den Besuchern war unverändert hoch.

Im Café bot sich die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. 32 Kuchen hielt das Buffet neben Kaffee für die Gäste gegen Spende bereit. 300 Euro kamen so für die Kasse des Schulvereins zusammen. Anders als noch beim letzten Café der Kulturen gab es keine Kleiderstube, da die Flüchtlinge inzwischen vom Deutschen Roten Kreuz in dessen Kleider-Shop immer dienstags und freitags von zehn bis 17 Uhr versorgt werden. Nachdem in der vergangenen Woche weitere Familien mit schwangeren Frauen in Schönwalde angekommen sind, wird dort Babykleidung und weiterhin Winterkleidung in den Größen S und M gesucht. Spenden werden während der Öffnungszeiten angenommen.

Im Gemeindehaus der Kirchengemeinde hat sich in den vergangenen Wochen ein Deutschkursus etabliert, dessen Besonderheit eine parallele Kinderbetreuung ist. Hier konnte Angela Hüttmann beobachten, wie gut die Integration der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (Daz) gelingt. Innerhalb der Gruppe sprachen alle Deutsch miteinander. Neu ist auch die Einrichtung des „Lotsenstammtisches“, an dem sich die Helfer, die den Flüchtlingen nach deren Ankunft zur Seite stehen, sowohl über Positives wie auch negative Erlebnisse oder Empfindungen austauschen können.

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erstellt am 10.Nov.2015 | 16:00 Uhr

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