Mit der Fehmarnbelt-Suite nach Machu Picchu

Viele Ausflüge  standen in Peru auf dem Reiseprogramm des Orchesters.
Viele Ausflüge standen in Peru auf dem Reiseprogramm des Orchesters.

Carl-Maria-von-Weber-Gitarren-Orchester auf Konzertreise in Peru

shz.de von
13. Juni 2018, 15:30 Uhr

Das Carl-Maria-von-Weber-Gitarren-Orchester (WGO) unternahm unter der Leitung von Andreas van Zoest eine Konzertreise nach Peru – in das ehemalige Reich der Inkas und eines der artenreichsten Länder der Erde. Van Zoest war schon 2009 auf großer Südamerika-Tournee und konnte nun neun Jahre später an die Reise auf dem südamerikanischen Kontinent mit dem WGO anknüpfen.

Die Konzert- und Entdeckungsrundreise startete in Lima mit Auftritten unter anderem in der „Universidad Nacional de Musica“. Die Musiker aus Ostholstein begrüßten das Publikum mit Werken von Mozart und Vivaldi. Zum Abschluss der Konzerte spielte das Orchester die Fehmarnbelt-Suite des Lübecker Komponisten Sven Klammer. Die 2013 in Auftrag gegebene Suite wurde für das WGO geschrieben und beschreibt in acht Sätzen die facettenreiche Landschaft und Kultur der deutsch-dänischen Fehmarnbelt-Region.

Im Norden Perus, in Trujillo, konzertierte das WGO auf Einladung des Verantwortlichen und Gründers des Arpeggio-Projekts, Jo Rodrigo Gonzales, im Theater der Universität San Augustin. Dieses soziokulturelle Musikalisierungsprogramm ermöglicht Kindern aus einkommensschwachen Familien das Erlernen eines Musikinstrumentes, wobei das Musizieren in der Gemeinschaft im Vordergrund steht.

Ein zusätzliches Kultur- und Besichtigungsprogramm ergänzte die musikalischen Höhepunkte der Konzerttournee. Die Reisenden aus Ostholstein besuchten unter anderem das Privatmuseum „Rafael Larco Herrera“ und den größten Wasserpark der Welt in Lima; sie besichtigten die Sonnen- und Mondpyramide aus der Mochica-Kultur in Trujillo und das Dominikanerinnenkloster Santa Catalina in Arequipa. Nach einem Ausflug in das Colca-Tal zu dem größten Vogel der Welt, dem Andenkondor, einer Stadtführung mit Besichtigung des Sonnentempels in Cuzco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches, und einer zweitägigen Fahrt durch das heilige Tal der Inkas erreichten sie einen der mystischsten Orte der Welt, die verlassene Ruinenstadt Machu Picchu.

Besuche auf farbenfrohen, traditionellen Märkten ergänzten die landschaftlichen und kulturhistorischen Eindrücke und brachten den Orchestermitgliedern aus Deutschland die peruanische Kultur und Lebensweise näher. Individuelle Besuche einzelner Teilnehmer bei Inselbewohnern am Titicacasee, im Tambopata-Nationalpark mit einer Kaiman-Safari, nächtlichen Wanderungen im Regenwald und auf einer Bergtour über den Salkantay Pass (mit einer Höhe von 4630 Metern) zum Humantay Lake führten die Reisenden aus Norddeutschland sowohl in die felsige Vegetation der Anden als auch in die üppige Fauna und Flora des peruanischen Dschungels.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen