Metall-Innung Holstein Nord : "Mit Begeisterung und Leidenschaft"

Obermeister Thoralf Volkens  (5. v. rechts) und der Prüfungsausschuss-Vorsitzende Heinz Hartmann (4. v. r.)  mit Lehrlingswart  Manfred Hein (2. v. r.) und den Gesellen. Foto: dob
Obermeister Thoralf Volkens (5. v. rechts) und der Prüfungsausschuss-Vorsitzende Heinz Hartmann (4. v. r.) mit Lehrlingswart Manfred Hein (2. v. r.) und den Gesellen. Foto: dob

Neun Lehrlinge des Metallhandwerks erhielten Dienstag von Obermeister Thoralf Volkens ihren Gesellenbrief.

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03. Februar 2011, 10:39 Uhr

eutin | Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung eröffneten sich den jungen Handwerkern zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung, sagte Volkens.

Sein erster Appell: "Gehen Sie mit Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen in die Zukunft". Handwerksberufe seien international, in Deutschland ausgebildete Fachkräfte seien auf der ganzen Welt begehrt. Für den Umgang mit Kunden forderte der Obermeister Begeisterung und Leidenschaft. Nicht zuletzt forderte er die Junggesellen zum Engagement für die Gemeinschaft, das Handwerk und den Berufsstand auf.

Das wichtigste sei, ein Ziel vor Augen zu haben. Und davon gebe es im Metallhandwerk viele. Tradition und Moderne lägen mit Schmieden und Schweißen und den modernen computergesteuerten Produktionsmaschinen dicht beieinander. Auch Elektrotechnik, Statik und Sicherheitstechnik decke das Metallhandwerk ab, so Volkens. Umso wichtiger sei Fortbildung. Elf der 13 Lehrlinge des gemeinsamen Jahrganges hatten im Januar die Prüfung abgelegt. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Heinz Hartmann, nannte zwei Gesellen, die ihre Lehrzeit verkürzt hatten: Bernhard Schrader (Metallbau Kai Schoske, Beusloe) und Wulf Bolz (Metallbau Schoske, Neustadt). Zwei Lehrlinge müssten allerdings in sechs Monaten noch einmal antreten, so Hartmann, der Lehrer der Berufsschule Eutin ist.

Von den neun frisch gebackenen Gesellen machten Finn Rasmussen (Grebien GmbH, Großenbrode) und Tim Glüsing (Huckfeldt Metallbau OHG, Grömitz) zusätzlich noch ihren Realschulabschluss. Als Gesellenstück musste eine kleine Pforte mit allen Funktionen einer großen gebaut werden. Ihre Besonderheit: Beim Anschlag der Bänder war das Kippen des Tores entlang einer schrägen Auffahrt zu berücksichtigen.

Den Gesellenbrief erhielten Sebastian Ogriseck, Sebastian Thimm (beide Grebien, Bannesdorf), Tim Meininger (Metallbau Nowacki, Stockelsdorf), Maximilian Krohn (Hüttmann Maschinen- und Metalltechnik, Ahrensbök), Marco Grönwoldt (Ulrich Kitt, Gremersdorf), Kevin Kowski (Forum für berufliche Bildung und Qualifizierung, Eutin) und Lars Woschenko (Hans-Konrad Schröder, Kalübbe).

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