zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

18. November 2017 | 16:33 Uhr

Mit „Abenteuerlust“ auf den ersten Platz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

PSV Eutin zeigte in Hamburg-Steilshoop mit vier Gruppen attraktive Darbietungen in Gymnastik und Tanz sowie in den „Dance“-Wettbewerben

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2015 | 14:59 Uhr

Schon am Sonnabend war die Anspannung greifbar. In der Sieverthalle herrschte bei der Generalprobe für die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften auf der Tanzfläche ein Kommen und Gehen, sechs Gruppen zeigten insgesamt elf Darbietungen. Vor stattlicher Kulisse übten die Gruppen in Gymnastik und Tanz sowie im „Dance“ den Ernstfall. Mit Erfolg, denn die Erwachsenen 18+ und die Jugendformation I haben sich für die Titelkämpfe qualifiziert, die vom 2. bis 4. Oktober in Bremen stattfinden.

„Es ging schon in der Frühe los, damit noch genügend Zeit bleibt zum Einturnen, Schminken und mentalen Einstellen blieb“, berichtet Trainerin und PSV-Abteilungsleiterin Birgit Kamrath-Beyer. Die beiden Jugendteams gingen in Hamburg-Steilshoop ohne Konkurrenz an den Start. Den Sieg sicherte sich die erste Mannschaft mit 28,800 Punkten, der PSV Eutin II wurde mit 23,300 Punkten Zweiter.

Die erste Jugendmannschaft zeigte mit Mona Müller, Tabea Verbonat, Jessica Muntau, Lea Haubrich, Finja Barkmeyer, Kristin Besser und Lola Häring eine neue Gymnastik unter dem Titel „Babuschka“. Dabei zeigten die jungen Sportlerinnen eine Übung mit den Handgeräten Reifen und Keule. „Die Übung wurde in den Hauptpassagen mit den Pflichtelementen gut und relativ sicher umgesetzt“, sagte die Trainerin. Die schwierigen Abwürfe wurden fast alle gefangen.

„Für die Gymnastik wurden in diesem Jahr neue Kürkleider angeschafft und in mühevoller Handarbeit mit Hunderten von Pailletten benäht“, sagt Birgit Kamrath-Beyer. Die Tanzgestaltung der Jugend I trägt den Titel „Abenteurerlust“. Die Trainerin war besonders von Dynamik, Ausdruck und Freude beeindruckt, die die Tänzerinnen ausstrahlten.

Die Jugend II trat mit Juline Brach, Nele Dannenberg, Katharina El-Lawn, Luca Heidemann, Malene Knacke, Lynne Lux, Jolie Reimer, Emily Reinke, Anne Stelter und Anne Szyza an. „Alle waren in den letzten Wochen sehr trainingsfleißig“, stellt Birgit Kamrath-Beyer fest. Die Gruppe zeigte eine neue Gymnastik mit vier Paar Keulen und vier Reifen. Dabei meisterten sie einige Schwierigkeiten, wie den Wurf von drei Reifen aus einer Hand, die drei Gymnastinnen aus der Luft fingen.

Im zweiten Teil der Darbietung zeigten die Mädchen einen neuen Tanz zu der Musik „Open Pandoras Box“, die eine griechische Sage von einer geheimnisvollen Kiste mit wertvollen Schätzen erzählt. Passend dazu trugen die Eutinerinnen weiße, fließende Kleider mit lilafarbener Schärpe.

Zur Erwachsenenmannschaft der Altersklasse 18+ gehören Lara und Katharina Kniejski, Stephanie Jebe, Maria Lührs, Milena Müller, Sinje Wullschläger, Hanna Schröder. Bei der Gymnastik hätten sich nach stundenlangem Warten Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen. „So fiel schon mal die eine oder andere Keule bei Kleinigkeiten, die im Training sonst immer klappten. Allerdings wurden die großen Schwierigkeiten gut umgesetzt“, blickt Kamrath-Beyer kritisch auf die Übung. Im Tanz hatten die jungen Frauen „Feuerwerk“ als Leitthema. Trotz einiger Verletzungen in dieser Mannschaft sei der Wettkampf ohne Probleme abgeschlossen worden.

Die Jugendmannschaft 1 sowie die Erwachsenen 18+ haben sich für die Deutschen Meisterschaften Gymnastik und Tanz qualifiziert.

Parallel zu den Gymnastik- und Tanzmeisterschaften haben alle Teams auch am Wettbewerb „Dance Cup“ teilgenommen. Hier wird ausschließlich eine Tanzdarbietung gezeigt. Mit im Starterfeld war auch die Mannschaft der jungen Trainerinnen Hanna Schröder und Lara Kniejski. Sie zeigte ihre Tanzgestaltung „Alice im Wunderland“ Die Tänzerinnen dieser Gruppe sind Katharina Damlos, Nele Marie Becker, Jannika Kahl, Jule Kath, Lucy Tschirch, Henriette Spieß, Frederika Morris, Jaqueline Janner. Die Mädchen treffen sicheinmal pro Woche und haben viel Spaß am Tanzen.

Im „Dance“-Wettkampf erreichte die erste Mannschaft im Vorkampf den dritten Platz und qualifizierte sich so für das Nordcupfinale am Nachmittag. Die Konkurrenzgruppen kamen aus Berlin, Mecklenburg Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein. „Im Vergleich zum Vormittag war hier eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen“, meinet Birgit Kamrath-Beyer. Die PSV-Formation belegte hinter dem Harrisleer Tanzverein den zweiten Platz.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen