Mit 50 noch nicht zu alt für die Freiwillige Feuerwehr

Feuerwehr-Nachwuchskräfte probten in der Gemeinde Bosau den Ernstfall.  Foto: helmut schröder
Feuerwehr-Nachwuchskräfte probten in der Gemeinde Bosau den Ernstfall. Foto: helmut schröder

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07. Mai 2011, 08:21 Uhr

Bosau | Auch mit 50 Jahren ist man noch nicht zu alt für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Diese Erfahrung machten Teilnehmer einer Truppmann-Ausbildung der Bosauer Gemeindewehr. 22 Interessierte hatten durch eine Werbung über einen Flyer oder nach persönlicher Ansprache den Weg zur Feuerwehr gefunden. Sie traten in die Helfervereinigung ein. Es sind alle Altersgruppen von 18 bis 50 Jahre vertreten, freute sich Gemeindewehrführer Andreas Riemke.

Nach den ersten lockeren Dienstabenden wurde es kürzlich ernst. Nach dem Ankleiden absolvieren die Anwärter in elf Lehrgängen die Truppmannausbildung in den einzelnen Ortswehren. Von den rechtlichen Grundlagen über Technische Hilfe bis zur Handhabung von Rettungsgeräten war alles bei der Ausbildung.

Zum Abschluss stehen ein Löscheinsatz und eine Lernerfolgskontrolle auf dem Programm. Der Lehrgang Technische Hilfe fand kürzlich bei der Ortswehr Hutzfeld-Brackrade statt. Der Lehrgang umfasst Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit und Sachen bei Explosionen, Überschwemmungen und Unfällen.

Nach einer theoretischen Einführung wurde der Rüstwagen mit seinen Einsatzmöglichkeiten erklärt. Danach kamen Schere und Spreizer zum Einsatz und die Rettung von eingeklemmten Personen durch Hebekissen. Die Anwärtersausbildung ist der Grundstock der neuen Feuerwehrleute für den Einsatz in ihren Ortswehren.

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