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Ministerpräsident Albig soll Trassenpläne der Bahn umlenken

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 29.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Die CDU-Kreistagsfraktion sieht jetzt Ministerpräsident Torsten Albig in der Pflicht, eine für die Region insgesamt akzeptable Bahntrasse zur Anbindung an den Fehmarnbelttunnel durchzusetzen. Zugleich äußerte Fraktionschef Timo Gaarz massive Kritik an der Entscheidung der Deutschen Bahn AG, in ihrer Planung die vom Kreis Ostholstein favorisierte „2+1“-Trassenvariante dem Land zu ignorieren.

„Ein Umgang auf Augenhöhe bei einem derartigen Projekt sieht für uns anders aus“, hielt Gaarz Bahnchef Rüdiger Grube vor, noch im Juni erklärt zu haben, dass die Bahn „sich nicht nur durch Kosten und Zeitplan leiten lassen“ dürfe. Die Abkehr davon sein unverständlich. Die Bahn wäre gut beraten, nicht erneut nur auf eine Schienenverbindung in den Ostseebädern zu setzen, weil das die Interessen der Bürger an bestmöglichem Lärmschutz verletze.

Timo Gaarz: „Die CDU-Kreistagsfraktion lehnt den Schienengüterverkehr in den Ostseebädern der Lübecker Bucht entschieden ab. Die ablehnende Haltung der Bahn diesbezüglich werden wir nicht akzeptieren!“

Vor dem Hintergrund blicke die CDU jetzt gespannt auf die Staatskanzlei in Kiel, wo der Raumordnungsbeschluss vorbereitet werde. Timo Gaarz: „Wir fordern jetzt umso stärker die Zusage der Landesregierung für die 2+1-Variante. Ministerpräsident Albig muss seinen Ansagen für Ostholstein Taten folgen lassen.“


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