Hutzfeld : Ministerium lehnt Sanierung der Straßen ab

Tiefe Schlaglöcher und große Asphaltflicken dominieren die Ortsdurchfahrten von Hutzfeld (L176) und Brackrade (L306). Hoffnung auf eine baldige Sanierung gibt es allerdings nicht.

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11. Oktober 2012, 11:19 Uhr

Hutzfeld/Brackrade | Das teilte der Kieler Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt (parteilos) in einem Brief mit. "Infolge der beschlossenen Haushaltskonsolidierung des Landes und der damit verbundenen begrenzten finanziellen Möglichkeiten ist die erforderliche Maßnahme aus heutiger Sicht in absehbarer Zeit nicht finanzierbar", heißt es da.

Eine Antwort, von der Schmidt sehr enttäuscht ist. "Uns wurde die Sanierung von der Vorgängerregierung für dieses Jahr zugesagt", so Schmidt. "Wir warteten nur noch auf den Beginn der Maßnahmen." Dass die dringend notwendig sind, ist auch dem Ministerium bekannt. Trotzdem gehöre besonders die L176 "in der landesweiten Dringlichkeitsreihung nicht zu den prioritären Projekten des Landes."

Und genau das kann Schmidt nicht verstehen. "Die Straße in Hutzfeld ist so schlecht, dass dort deswegen sogar schon Anhänger von Traktoren aufgesprungen sind", berichtet er. Seiner Meinung nach sollte die Dringlichkeit einer Maßnahme nicht nur danach bemessen werden, wie viele Autos die Straße nutzen. Er will nun versuchen, die Landtagsabgeordneten Regina Poersch (SPD) und Peter Sönnichsen (CDU) zu einer Begehung zu bewegen. Damit diese dann vielleicht ihren Einfluss geltend machen.

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