Minihäuser für den Zweitwohnsitz

Südlich der Wasserskianlage erschließt Geschäftsführer Christian Rumpel ein Feld für Mobilheime: Im Seepark Süsel können 2019 die ersten Häuser auf Rädern aufgestellt werden.
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Südlich der Wasserskianlage erschließt Geschäftsführer Christian Rumpel ein Feld für Mobilheime: Im Seepark Süsel können 2019 die ersten Häuser auf Rädern aufgestellt werden.

Familie Rumpel richtet den „Seepark Süsel“ auf ihrem Gelände ein

shz.de von
15. April 2018, 04:00 Uhr

Bei Süsel entsteht ein Areal für Mobilhäuser. Zwischen der Wasserskianlage Süsel, der Landesstraße 309 und dem Naturschutzgebiet Middelburger Seen erschließt das Süseler Unternehmen Rumpel ein Gelände für 57 Häuser auf Rädern. Die mindestens 40 Quadratmeter großen Tiny-Häuser will das Unternehmen, das die benachbarte Wasserskianlage betreibt, als Zweitwohnsitze verkaufen.

Die ersten der Mobilheime könnten 2019 stehen, sagte Christian Rumpel, Geschäftsführer der Wasserskianlage. In der vorigen Woche hätten sie die Baugenehmigung erhalten. Für die Erschließung hat das Unternehmen den Teil eines Knicks versetzt. Ein Lärmschutzwall wird noch gebaut.

Im ersten von drei Bauabschnitten entstehen 22 Grundstücke. Die etwa 220 Quadratmeter großen Pachtareale könnten ab Frühjahr 2019 mit den mobilen Häusern bestückt werden. Im zweiten Bauabschnitt werden 17 solcher Grundstücke voraussichtlich im Herbst 2019 erschlossen. Die Vorbereitung der 18 Grundstücke des dritten Bauabschnitts ist für den Herbst 2020 vorgesehen. Bei ausreichender Nachfrage kann der Park um weitere 47 Grundstücke erweitert werden.

Die Angaben sind der Broschüre des niederländischen Herstellers Arcabo zu entnehmen, der die Tiny-Häuser als „Chalets“ anbietet. Sie können in zwei Varianten für mindestens 70 000 und 90 000 Euro erstanden werden, zuzüglich einmaliger Erschließungskosten, jährlicher Pachtzahlungen, Nebenkosten und Ausgaben für die Gartenanlage.

Die Grundstücke erhalten Wasser-, Strom-, Gas- und Internetanschlüsse. Der Zweitwohnsitz kann von einer Familie das Jahr über genutzt werden. Statt des ehemaligen grünen Bewuchses im Zentrum der vier Hektar entsteht eine Teichanlage.

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