Mika Jokschat verteidigt Titel beim Kieler „Viking-Cup“

Mit Urkunden und Pokalen wurden (von links) Mika Jokschat, Friedrich Flüh, Jana Jungfer, Jan-Malte Jungfer und Aaron Ehrig ausgezeichnet.
1 von 2
Mit Urkunden und Pokalen wurden (von links) Mika Jokschat, Friedrich Flüh, Jana Jungfer, Jan-Malte Jungfer und Aaron Ehrig ausgezeichnet.

shz.de von
15. Mai 2015, 10:34 Uhr

Die Schwimmer des PSV Eutin feierten im Sprintwettkampf beim Wettbewerb um den Viking-Cup einen Doppelsieg. Nach einem spannenden Duell verteidigte Vorjahressieger Mika Jokschat den Titel vor seinem Teamgefährten Jan-Malte Jungfer.

Die Eutiner hatten acht Athleten gemeldet. Beim Pokalschwimmen handelt es sich um einen Sprintwettkampf auf der 50-Meterbahn, bei dem alle vier Lagen, also Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil über die 50 Meter geschwommen werden müssen. Die Zeiten werden nach der Tabelle des Deutschen Schwimmverbandes in Punkte umgerechnet und addiert. Der Schwimmer, der nach allen vier Sprints die meisten Punkte hat, hat den Wettkampf gewonnen.

Vor dem abschließenden Rennen über 50 Meter Freistil lag Jan-Malte Jungfer noch in Führung. Doch Mika Jokschat konterte mit 28,14 Sekunden und hatte das bessere Ende mit insgesamt 1303 Punkten für sich. Jan-Malte Jungfer verteidigte mit 1261 Punkten den zweiten Platz gegen die Angriffe von Morten Urbahns vom MTV Heide, der 1222 Punkte verbuchte.

In der offenen Klasse setzte sich Friedrich Flüh für den PSV Eutin eindrucksvoll mit einem Vorsprung von 250 Punkten gegen die Quandt-Brüder vom SV Neptun Kiel durch und holte 2104 Punkte. Auch Aaron Ehrig (Jahrgang 1999) hatte sich im Vergleich zum Vorjahr viel vorgenommen und brachte nach einem soliden Wettkampf mit zwei persönlichen Bestzeiten über 50 Meter Schmetterling und Freistil in seiner Altersklasse den Vizetitel nach Hause. Verstärkt wurde das Team durch Jana Jungfer, die im Jahrgang 2003 antrat. Auch ihr gelang ein eindrucksvoller Wettkampf, mit Bestzeiten über 50 Meter Schmetterling und Freistil. Für sie war es der erste Wettkampf auf einer 50-Meter-Bahn. Sie erreichte mit 920 Punkten einen dritten Platz.

Das Team wurde im Jahrgang 2002 von Elias Brodehl und Tom Bergmann komplettiert. Während Elias Brodehl im Rahmen seiner persönlichen Bestzeiten blieb, hatte Tom Bergmann Pech. Er wurde über 50 Meter Schmetterling disqualifiziert, so dass er keine Chance hatte den Wettkampf mit Erfolg zu beenden. Jedoch schaffte er mit der Wut im Bauch persönliche Bestzeiten über 50 Meter Brust und Freistil, in beiden Lagen war er deutlich schneller als sein Dauerkonkurrent Elias Brodehl.

Lena Bergmann (2004) hatte bei ihrem ersten Start auf der Langbahn das Pech, dass sie es bei diesem Wettkampf mit dem größten Teilnehmerfeld von insgesamt 14 Schwimmerinnen zu tun hatte. Sie behauptete sich jedoch im Mittelfeld und verwies dabei starke Konkurrenz auf die Plätze.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen