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Mieterbund kritisiert „unzulässige Gebühr“

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Kieler Mieterverein greift den Grundeigentümerverein der Landeshauptstadt an: Die Hausverwaltung von Haus und Grund kassiere neue Mieter in unzulässiger Weise ab, kritisiert Jochen Kiersch vom Mieterverein.

Worum geht es? Es sei eine beliebte Masche von Vermietern und Hausverwaltungen, sogenannte „Vertragsausfertigungsgebühren“ zu verlangen, wenn Mieter eine Wohnung anmieten, so Kiersch – das sei auch bei Haus und Grund Praxis: „Dabei ist diese Form der Gewinnmaximierung unzulässig“, meint Kiersch, „sie stellt einen Verstoß gegen das Wohnungsvermittlungsgesetz dar.“ Ins Visier des Mietervereins sei die Hausverwaltung durch ein Formular gekommen, das dem Mieterverein vorliegt. Kiersch: „In diesem sollen Mieter sich verpflichten, in Abhängigkeit von der Größe des Objektes Aufwendungen mit einer einmaligen Kostenpauschale zwischen 25 und 250 Euro zu bezahlen.“

„Es ist ein relativ geringer Betrag, und der wird bisher von allen Mietern klaglos bezahlt. Warum der Mieterver-ein diese Attacke reitet, ist mir unklar“, erklärte der Sprecher von Haus und Grund in Kiel, Volker Sindt. Nichtsdestotrotz fordert der Kieler Mieterverein die Hausverwaltung des Kieler Grundeigentümervereins auf, „diese Form des Abkassierens sofort einzustellen und zu Unrecht vereinnahmte Mieterwechselgebühren freiwillig zurückzuzahlen“. Betroffenen Mietern rät Kiersch, diese Gebühren zurückzufordern.

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erstellt am 11.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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