Neustadt : Messe contra Internethandel

Die Gollan-Auszubildenden bauten während der Messe eine Windmühle.  Fotos: Gerrit Gätjens
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Die Gollan-Auszubildenden bauten während der Messe eine Windmühle. Fotos: Gerrit Gätjens

Bürgervorsteher Sönke Sela: „Hier können die Besucher die Dinge im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.“

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08. November 2015, 17:07 Uhr

Die 34. Gogenkrog-Ausstellung hat am Wochenende viele Besucher angezogen. Neben der Neustädter Prominenz machten auch die Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens (CDU) und Bettina Hagedorn (SPD) sowie der Landtagsabgeordnete Lars Winter (SPD) ihre Aufwartung.

In ihren Begrüßungsreden betonten Jürgen Mohr, Vorsitzender des Neustädter Gewerbevereins, und Bürgervorsteher Sönke Sela die Bedeutung des persönlichen Kontaktes zwischen Anbietern und Kunden. Nur durch die Förderung dieser Beziehung ließe sich der Konkurrenz durch den Internethandel und der damit verbundenen Verödung der Innenstadt etwas entgegensetzen. „Hier können die Besucher die Dinge im wahrsten Sinne des Wortes ,begreifen’“, so Sela.

Die Gewerbetreibenden aus Neustadt und Umgebung präsentierten sich den Messebesuchern; bis zu 18  000 Menschen wurden in diesem Jahr erwartet. Handel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleister, Kunst und Kunstgewerbe gaben sich ein informatives wie unterhaltsames Stelldichein.

Neben den gewerblichen Ausstellern waren auch viele Vereine dabei. Für sie ist der Messestand übrigens kostenlos – auf diese Weise wollen die Messausrichter Gemeinschaftsprojekte fördern. An insgesamt 75 Ständen informierten sich die Besucher über das vielfältige Angebot der Messeteilnehmer. Text von Gerrit Gädchens

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