Gesunkenes Schiff : Traditionssegler im Hafen von Neustadt gehoben

Mit schwerem Gerät wurde das Schiff aus dem Wasser gehoben.
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Mit schwerem Gerät wurde das Schiff aus dem Wasser gehoben.

Fast zehn Stunden dauerte die Bergung des gesunkenen Schiffes in Neustadt. Die „Dagny“ war marode.

shz.de von
13. Oktober 2014, 13:43 Uhr

Neustadt | Mit großem Aufwand haben Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk am Wochenende in Neustadt im Kreis Ostholstein ein am 1. Oktober gesunkenes Holzschiff geborgen. Fast zehn Stunden lang seien die Einsatzkräfte damit beschäftigt gewesen, dass Schiff aus dem Wasser zu heben, leer zu pumpen und auslaufende Betriebsstoffe aufzufangen, berichtete die Wasserschutzpolizei am Montag.

Der mehr als 100 Jahre alte Traditionssegler „Dagny“ war am 1. Oktober an seinem Liegeplatz im Neustädter Hafen gesunken. Bei der Bergung am Samstag habe sich der Verdacht bestätigt, dass der marode Zustand des Schiffes der Grund für die Havarie gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher. Gegen den 52 Jahre alten Schiffseigner wird jetzt wegen Verdachts der Gewässerverunreinigung ermittelt.

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