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Vereidigung an der MUS : Meilenstein für junge Soldaten

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

An der Plöner Marineunteroffiziersschule gelobten gestern 200 Soldaten, die Freiheit des deutschen Volkes zu verteidigen. Kommandeur mit Soldaten zufrieden. Admiralarzt Dr. Wolfgang von der Heide-Kattwinkel war der Ehrengast.

167 Soldaten auf Zeit und 36 freiwillige Wehrdienstleistende schworen bei der gestrigen Vereidigung und dem feierliche Gelöbnis in der Marineunteroffiziersschule (MUS) ihrem Heimatland „treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Als einen Meilenstein im Leben eines Soldaten bezeichnete MUS-Kommandeur, Kapitän zur See Thomas Schütze, den gestrigen Tag, zu dem Familienangehörige, Freunde und Lebensgefährten von weither angereist waren. Mit dem geleisteten Eid und Gelöbnis würden sich die Soldaten mit der Verfassung, dem Volk und der Gesellschaft mit seinen Werten und Zielen identifizieren und sich als ein Teil der Exekutive Deutschlands für die Sicherheit und Integrität unseres Landes einsetzen.

Als Angehöriger der Marine hätten die Soldaten das große Glück, Botschafter Deutschlands in Uniform in vielen Regionen der Welt zu sein, sagte Admiralarzt Dr. Wolfgang von der Heide-Kattwinkel, der als Ehrengast vom Marinekommando aus Rostock angereist war. Entsprechend mahnte er andere Kulturen, Religionen und Lebensumstände zu achten und zu bewahren.

Zugleich betonte der Ehrengast, dass der Staat hinter seinen Soldaten stünde, da sie sich für den Erhalt von Frieden, Freiheit und Wahrung der Menschenrechte einsetzten, wo es nach Abwägungen militärisch nötig sei. „Denn Verzicht auf Gewalt kann in bestimmen Situationen bedeuten, Unterdrückern und Aggressoren das Feld zu überlassen“, war sich der Admiralarzt sicher.

„Ihr Bekenntnis zum Dienst für unser Land verdienst Dank und Respekt“, lobte der neue Kommandeur der Lehrgruppe B, Fregattenkapitän Christian Enghuber. Der weitere Weg in der Marine hinge maßgeblich von dem persönlichen Engagement und der Bereitschaft sich für den Beruf einzubringen ab, verdeutlichte Enghuber.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 15:22 Uhr

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