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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 07:48 Uhr

„Meilenstein“ für Breitband-Ausbau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Betreibersuche für Glasfasernetze durch den ZVO biegt auf die Zielgerade

Die Entscheidung ist gefallen: Der Zweckverband Ostholstein (ZVO) hat festgelegt, wer das kommunale Breitbandnetz in Ostholstein künftig betreiben soll. „Wir konnten aus sehr guten Angeboten mehrerer leistungsfähiger Bieter wählen, die jeweils auf sämtliche vier Ausbaulose geboten haben – das zeigt, wie attraktiv unser Konzept ist“, erklärte Andreas Zimmermann stellvertretend für die 29 Gemeinden, die der ZVO-Breitbandsparte beigetreten sind. Zimmermann ist Vorsitzender des ZVO-Ausschusses für Breitbandnetzinfrastruktur, der den Beschluss gefasst hat. Der Ausschuss sei überzeugt, „die richtige Wahl für dieses zukunftsträchtige Projekt getroffen zu haben“.

Das EU-weite Vergabeverfahren sehe vor, dass das Ergebnis der Ausschreibung anonym bleibe, bis die Bundesnetzagentur der Entscheidung zustimme. Dies werde für Ende Juni erwartet. Danach würden die Verträge mit den Anbietern geschlossen und weitere Schritte wie die Vorvermarktung von Verträgen und die konkrete Ausbauplanung festgelegt.

„Die Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg von den aufwändigen, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkten Vorbereitungen im Hintergrund hinein in die anstehende Umsetzung“, sagte Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. Nun gehe es auch darum, durch gezielte Kommunikationsaktivitäten transparent zu informieren und für das Projekt zu begeistern, um hohe Anschlussquoten und einen zügigen Ausbau zu gewährleisten.

Die Sitzung sei daher auch Auftakt für eine neu entwickelte Kampagne gewesen, mit der die Aufbruchsstimmung vermitteln werden solle. Auf Plakaten, mit Infomaterialien und im Internet würden die Vorzüge eines flächendeckenden Glasfasernetzes für die Region leicht verständlich und einprägsam auf den Punkt gebracht: „Das schnelle Internet wird unser Leben verändern, aber nicht unser Lebensgefühl“, lautet die Kernbotschaft, verbunden mit dem Slogan „Breitband auf Ostholsteinisch“.

Zur Kampagne wurde das Logo „GO! Glasfaserausbau Ostholstein“ entwickelt. „Das GO!-Logo steht natürlich für das Glasfasernetz in Ostholstein und damit für unser technologisches Alleinstellungsmerkmal „Glasfaser“ sowie für unser Ziel des flächendeckenden Ausbaus“, sagte Strohmeyer.

In Kürze sollen Ostholsteiner, die in den unterversorgten „weißen Flecken“ wohnen, in ihren Briefkästen eine neu gestaltete Glasfaserfibel finden. Darin will der ZVO die häufigsten Fragen rund um Technik, Anschluss und Ausbau beantworten.

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erstellt am 27.Apr.2017 | 12:37 Uhr

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