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Mehr Zeit für die Bewohner in den Dana-Pflegeheimen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation wird seit fast einem Jahr in den Dana-Senioreneinrichtungen erfolgreich umgesetzt. „In der Grundpflege nimmt die Dokumentation jetzt nur noch 10 Prozent der Arbeitszeit ein, vor einem Jahr waren es noch 25 Prozent“, freute sich Johann Weigert, Chef des zentralen Qualitätsmanagements der Dana-Senioreneinrichtungen und Multiplikator bei der Einführung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung.

Die Voraussetzungen für die Verschlankung der Dokumentation schafft ein Strukturmodell des Bundesgesundheitsministeriums im ambulanten und stationären Bereich. Schon unter Einbeziehung der verschlankten Dokumentation sind die 13 Dana-Pflegeheime und zwei ambulanten Dana-Pflegedienste in diesem Jahr durchschnittlich mit der
Note 1,1 bewertet worden. Dana-Geschäftsführer Dr. Shammout sieht sich bestätigt, fordert er schon seit vielen Jahren immer wieder eine Verschlankung der zeitaufwändigen Pflegedokumentationen: „Dieser Zeitgewinn kommt spürbar der Betreuung der Bewohner und damit der Pflegequalität in unseren Einrichtungen zugute.“

Im Rahmen eines halbjährlichen Treffens der Pflegedienstleitungen aus allen Einrichtungen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein kürzlich in Neustadt wurde unter Moderation des Teams des zentralen Qualitätsmanagements die bisher erreichten Ergebnisse und die wesentlichen Neuerungen zur Optimierung der Pflegedokumentation resümiert.

„Die grundpflegerischen Leistungen sowie Maßnahmen der sozialen Betreuung müssen zum Beispiel nicht mehr arbeitstäglich mehrfach schriftlich quittiert
werden“, erklärt Weigert. Und weiter: „Da nur noch
bei Abweichungen vom individuell festgelegten Pflegeplan und Besonderheiten
dokumentiert werden muss, ergibt sich eine spürbare Erleichterung für alle Mitarbeiter.“

Bei den Prüfungen der Dana-Einrichtungen im zurückliegenden Jahr seien auch die Heimaufsichten und der Medizinische Dienst der Krankenkassen mit der verschlankten Dokumentation sehr zufrieden gewesen, sagte Weigert. Einen zusätzlichen Beitrag zur Entbürokratisierung leisten zudem die Dana-spezifischen Betreuungsstandards, die in Zusammenarbeit mit den Beschäftigungstherapeuten entwickelt wurden.

Bei dem Treffen im Dana- Pflegeheim Am Kiebitzberg in Neustadt wurde zudem auch über den gesetzlich neu eingeführten Pflegebedürftigkeitsbegriff, den fünf neuen Pflegegraden und den daraus resultierenden Anforderungen an die Einrichtungen und Mitarbeiter detailliert erörtert.

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erstellt am 07.Dez.2016 | 11:57 Uhr

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