Mehr Sicherheit für Schulkinder

Wenig Platz für Schulkinder: Der Randstreifen der als Haltstelle dient ist schmal und wird bei Begegnungsverkehr auch von Autos befahren.
Wenig Platz für Schulkinder: Der Randstreifen der als Haltstelle dient ist schmal und wird bei Begegnungsverkehr auch von Autos befahren.

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04. November 2013, 00:33 Uhr

Die Verlegung des Haltstellenschildes um 25 Meter ist das Ergebnis einer Diskussion in der Gemeinde Kasseedorf um die Verkehrssituation am Dorfplatz in Sagau. Ob es am neuen Standort auch ein Wartehäuschen geben wird blieb im gemeindlichen Bauausschuss offen.

Die Positionierung direkt an einer Einmündung ließ die Ausschussmitglieder an der Machbarkeit zweifeln. Kirsten Scharf war mit dem Ergebnis zufrieden. Sie hatte für die Eltern gesprochen, die nach der jüngsten Verwaltungsvorlage zu dem Tagesordnungspunkt die Befürchtung hatten, alles könne beim alten bleiben.

Ursprünglich durchfuhren die Schulbusse Sagau immer in Richtung Bergfeld. Darauf waren auch ein großes Wartehäuschen und eine Haltebucht ausgelegt. Nun fahren die meisten Busse entgegengesetzt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sind aber nur etwa 1,5 Meter Platz zwischen einer Hecke und dem Bordstein der dort zudem abgesenkt ist.

Dort drängen sich nach Schilderung der Eltern morgens die Kinder. Dabei sind sie auch noch schlecht auszumachen, da die Haltestelle in der Mitte zweiter Straßenlaternen nicht ausgeleuchtet ist. Ursprünglich hatte die Gemeinde den Bau eines Wetterschutzes auf dem Grundstück eines Anliegers angestrebt. Der wollte sein Grundstück jedoch nicht zur Verfügung stellen.

So schien es nun, als würde die Situation unverändert bleiben. Angesicht der dunklen Jahreszeit wünschten sich die Eltern zumindest Licht, damit die Kinder gesehen werden. Aber auch der Winterdienst sei an der Stelle ein Problem. Zusammengefasst fehle es an Licht und Platz für eine ordentliche Schulbushaltestelle. Über die Frage einer zusätzlichen Laterne und dem Freischneiden bestehender kam der Ausschuss dann auf den Gedanken den Haltepunkt einfach 25 Meter an die Einmündung zum Hökerweg zu versetzen. Dort erweitert sich der Randstreifen deutlich und der Bewuchs springt zurück. Zudem steht exakt dort die nächste Straßenlaterne. Ob an die Fläche auf der derzeit eine Streugutkiste steht auch Standort eines Wetterschutzes werden kann soll nun die Verwaltung in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde des Kreises prüfen.

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