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Mehr Preise als Teilnehmer bei Biker-Tombola

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Glücksfee Lena (11) erhielt 1000-Euro-Spende von Rödeldöös

Die Teilnahme an einer Tombola ist oft frustrierend, gibt es doch meist sehr viel mehr Teilnehmer als Gewinne. Ganz anders war es jetzt bei der Tombola der Motorrad-Fahrgemeinschaft Rödeldöös. Die hatte als Mitveranstalter am 3. Oktober das Eutiner Motorradtreffen organisiert und dort für die Biker verschiedene Touren durch Ostholstein ausgearbeitet. Wer eine dieser Routen fuhr konnte sich an einem Kontrollpunkt einen Stempel geben lassen und mit seiner Stempelkarte an der Tombola teilnehmen. 31 Motorradfahrer machten mit. Und gewannen garantiert – denn es gab insgesamt 32 Preise.

Warum die Resonanz auf die Tombola so gering war, kann sich Erich Möller von der Fahrgemeinschaft Rödeldöös auch nicht erklären. „Vielleicht gab es auf dem Treffen zu viele andere Attraktionen“, so seine Vermutung. An den Preisen könne es nicht gelegen haben. Neben Gutscheinen verschiedener Cafés und Bäckereien rund um den Eutiner Marktplatz wurden auch ein Motorradhelm sowie je eine Ducati und ein BMW-Motorrad für ein Wochenende verlost. „Der Gesamtwert der Preise beträgt rund 2500 Euro“, erzählte Möller. Den Gewinnern werden ihre Preise in den nächsten Tagen zugeschickt. Und ein Teilnehmer kann sich dann sogar über zwei Gewinne freuen.

Als Glücksfee bei der Auslosung fungierte die elfjährige Lena aus Bad Segeberg, die vor vier Jahren bei einem Krippenspiel schwere Brandverletzungen erlitt. Denn am 3. Oktober waren nicht nur Motorradfahrer unterwegs, sondern auch Bernd Schulz und fünf seiner Freunde. Sie sammelten insgesamt 2800 Euro Spenden für die Peter-Maffay-Stiftung, für das Kinderhilfswerk Global Care und eben für Lena. Die Fahrgemeinschaft Rödeldöös stockte die Summe noch auf 3000 Euro auf.

Die 1000 Euro, die Lena als Spende erhielt, werden für eine Wassertherapie in Frankreich genutzt. Denn die Kosten dafür werden laut Lenas Mutter Gilla nur anteilig von der Krankenkasse übernommen. Bei der Wassertherapie wird Lenas Haut mit Druck mit selenhaltigem Heilwasser abgespritzt. Bereits drei Mal war das Mädchen in den vergangenen Jahren zur Wassertherapie. „Ende Juli fahren wir wieder für drei Wochen hin“, so Lenas Mutter Gilla. Lena selbst übrigens hat statt an Motorrädern viel mehr Interesse an einem PS – die Elfjährige ist leidenschaftliche Reiterin.


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erstellt am 15.Nov.2015 | 19:06 Uhr

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