Mehr Personal für sauberes Eutin

Stadt plant die Einrichtung eines kommunalen Ordnungsdienst / Hauptausschuss berät über zwei Vollzeitstellen

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06. September 2018, 12:24 Uhr

Zigarettenstummel in den Pflasterfugen, kaputte Glasflaschen im Rathausdurchgang und Hundekot auf Fußwegen – die mangelnde Sauberkeit in Eutin, insbesondere der Innenstadt, war immer mal wieder Thema in den Ausschüssen. Eutiner, Besucher und Geschäftsleute beklagten zudem die Zunahme an Ordnungsverstößen. Nun soll ein Kommunaler Ordnungsdienst Abhilfe schaffen und sich der Probleme annehmen. Zwei Vollzeitstellen sind dafür laut aktueller Vorlage für den Hauptausschuss am 19. September vorgesehen, die auf vier Teilzeit-Kräfte aufgeteilt werden könnten. Bislang habe die Verwaltung lediglich auf Vorgänge reagieren können, heißt es in der Vorlage. Um aber in stärkerem Maße aktiv die Einhaltung von Vorschriften kontrollieren zu können, sei eine zunehmende Präsenz erforderlich. Neben der Überwachung des ruhenden Verkehrs soll es außerdem um die Feststellung von Verunreinigungen im öffentlichen Raum wie beispielsweise dem Seepark gehen. Auch die Einhaltung von Verordnungen und Gesetzes sowie die Überwachung und Kontrolle von Veranstaltungen können laut Vorlage zum Aufgabenbereich eines kommunalen Ordnungsdienstes gezählt werden.

Neben der präventiven Wirkung, die die Verwaltung sich durch den neuen Dienst erhoffe, sei ein wichtiger Aspekt, das Bürger, Geschäftsleute und Touristen einen direkten Ansprechpartner haben. Geplant ist laut Vorlage, die Arbeitszeit im Schichtdienst zu organisieren und an die jeweiligen Aufgaben und Jahreszeiten anzupassen. Dies bedeute, dass es auch am Wochenende und in den Abend-/Nachtstunden Kontrollen geben werde. Die Verwaltung rechne mit Synergieeffekten bei der Aufgabenerfüllung mit anderen Fachdiensten.

Da sowohl die Personalgewinnung als auch die Ausbildung einige Zeit in Anspruch nehmen werde, sei davon auszugehen, dass der kommunale Ordnungsdienst im ersten Quartal 2019 starten könne, heißt es in der Vorlage.

Ende Dezember 2018 war das Thema bei der Beratung des Stellenplanes aufgekommen. Der Hauptausschuss kann in der nächsten Sitzung über die Einrichtung eines solchen Dienstes beschließen.

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