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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 01:48 Uhr

Mehr Mittel für die Jobcenter

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Berlin genehmigt in zwei Tranchen insgesamt 325 Millionen Euro für mehr Personal und für Hilfen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt

von
erstellt am 30.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat vor dem Hintergrund der Integration von Flüchtlingen den Jobcentern mehr Geld für Verwaltungskosten und für Hilfen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt bereitgestellt, schildert die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, stellvertretende Chefin der SPD-Haushälter. Insgesamt seien weitere 325 Millionen Euro für Verwaltung, und die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit werden zusätzlich um 243 Millionen Euro erhöht. Jetzt werde die erste der zwei Tranchen verteilt 195 Millionen für Verwaltung, 150 Millionen für Eingliederung. Hagedorn erklärt, was das für Ostholstein und Schleswig-Holstein insgesamt bedeutet: „Das Jobcenter Ostholstein erhält rund 760  000 Euro zusätzliche Gelder für Jobvermittlung und Qualifizierung, in ganz Schleswig-Holstein werden es insgesamt rund 15,4 Millionen Euro zusätzlich sein, um Langzeitarbeitslose – und nicht nur Flüchtlinge – in Arbeit zu bringen.“ Damit würden die Jobcenter in die Lage versetzt, die Herausforderung durch der hohen Flüchtlingszahlen zu meistern. Viele der ankommenden Menschen wollten arbeiten, viele hätten berufliche Qualifikationen,, die hierzulande jedoch anerkannt, erweitert oder mit qualifizierten Abschlüssen versehen werden müssten.

Mit mehr Geld für Personal und Eingliederungsleistungen würden Flüchtlinge und ihre Familien unterstützt und zugleich angesichts des Fachkräftemangels neue Perspektiven für die Wirtschaft geschaffen. Alle, die schon länger der Unterstützung der Jobcenter bedürften, könnten darauf auch in Zukunft in gewohntem Umfang vertrauen. Konkret erhalte das Jobcenter Ostholstein 429  390 Euro für Personal, das bei der Jobsuche unterstützt, und 330  300 Euro für Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit, beispielsweise Weiterbildungskurse. In Schleswig-Holstein belaufe sich die zusätzliche Fördersumme der ersten Tranche für Personal auf 8,7 Millionen Euro und für Qualifizierungsmaßnahmen auf 6,7 Millionen. Zum Jahresanfang 2016 werde die erste Tranche ausgezahlt, eine zweite Tranche werde im zweiten Quartal 2016 folgen.

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