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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 09:52 Uhr

„Mehr Männer in die Kitas“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

CDU fordert Werbung auf allen staatlichen Ebenen für wichtigen gesellschaftlichen Beruf bei jungen Männern

von
erstellt am 02.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Timo Gaarz, und die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion, Giesa Wulf, fordern eine aktive Unterstützung des Projektes „Mehr Männer in die Kitas“.

Mit der Einführung des Rechtsanspruchs auf Betreuung für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr und dem Ausbau der Kindertagesstättenbetreuung in Schleswig-Holstein besteht in den kommenden Jahren weiter ein erheblicher Bedarf an gut ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern. „Bereits in den vergangenen drei Jahren ist deutschlandweit in über 1300 Kindertageseinrichtungen mit der Kampagne ,Mehr Männer in Kitas’ aktiv geworben worden, sagte Timo Gaarz und Giesa Wulf.

So seien über 4000 junge Leute mit dieser Kampagne erreicht und der Männeranteil beim Erzieherberuf gesteigert werden. Allerdings betrage der Anteil der männlichen Fachkräfte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur 3,6 Prozent. „Hier müssen wir jetzt am Ball bleiben und weiterhin auf allen staatlichen Ebenen für diesen wichtigen gesellschaftlichen Beruf gerade auch bei jungen Männern werben“, sagten Gaarz und Wulf weiter.

Die frühkindliche Bildung erfordere als wesentliche Herausforderung in der Entwicklungsbegleitung junger Kinder das Engagement besonderer Menschen in diesem Berufsfeld. Jungen und Mädchen brauchten die besten Grundlagen in ihren frühen Lebensjahren – vermittelt durch männliche und weibliche Fachkräfte. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten und Maßnahmen wie Schüler-Praktika, Schnuppertage und Freiwilligendienst würden bereits dafür eingesetzt, junge Leute für diesen Beruf zu begeistern.

Gartz und Wulf: „Auch in Ostholstein sollten wir noch aktiver für dieses wichtige, gesellschaftliche Berufsfeld werben und insbesondere die Initiative für ,Mehr Männer in Kitas’ mit Leben erfüllen.“ So sollte geprüft werden, welche Maßnahmen seitens des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusätzlich angeboten und im Kreis Ostholstein zeitnah umgesetzt werden könnten.


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