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Vor Abstimmung : Mehr Geld durch neue Parkgebühren

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Malente erhofft sich 76 400 Euro zusätzliche Einnahmen auf bisher kostenlosen Parkplätzen.

Gäste wie Einheimische müssen sich in Malente darauf einstellen, dass an 191 kostenfreien Parkplätzen bald Parkgebühren erhoben werden. Das sieht zumindest ein Parkraumbewirtschaftungskonzept der Gemeinde vor, über das morgen im Ausschusses für Bau-, Wege- und Wirtschaftsförderungsangelegenheiten abgestimmt werden soll.

Betroffen sind dem Konzept zufolge 191 Parkplätze: zwölf an der Curtius-Klinik (Ecke Lindenallee/Neue Kampfstraße), 20 an der Ecke Frahmsallee/Plandsweg, 23 an der Volksbank, 36 am Bahnhof, 55 in der Bahnhofstraße und neun Parkplätze Ecke Kampstraße/Bahnhofstraße. Andere Flächen – wie an der Sebastian-Kneipp-Straße sowie am Lenter Platz – kämen wegen vertraglicher Regelungen nicht in Betracht. Das Gemeindeprüfungsamt hat berechnet, dass bei einer Auslastung der Parkplätze von durchgängig 40 Prozent Einnahmen von 76 400 Euro zu erzielen seien. Zugrunde gelegt wurde dabei eine Parkgebühr von 50 Cent pro Stunde an 250 Tagen im Jahr. Für die 191 Parkplätze seien elf Parkscheinautomaten nötig, heißt es im Konzept. Diese müssten gemietet werden; es würden somit Kosten von rund 16 000 Euro entstehen. Hinzu kommen Kosten für Fundamente, Strom – und die „Ausdehnung der Verkehrsüberwachung“, sprich Kontrolle.

Die Sitzung des Ausschusses ist öffentlich, sie findet im Rathaus, Bahnhofstraße 31, um 17 Uhr statt.

 

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erstellt am 17.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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