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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 23:25 Uhr

Mehr Aufgaben für Bujendorfer Wehr?

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

CDU/FWG möchten in Bujendorf statt in Fassensdorf und Gömnitz investieren

Wie lässt sich der Brandschutz in der Gemeinde Süsel angesichts demografischen Wandels und chronischen Geldmangels dauerhaft sicherstellen? Nach der jüngsten Sitzung eines „Runden Tisches“ diese Woche haben CDU und Freie Wähler Süsel (FWS) gestern ihr Konzept veröffentlicht.

Sie schlagen vor, ein neues Feuerwehrhaus in Bujendorf zu bauen und die Wehr mit einem größeren Tanklöschfahrzeug auszustatten. Damit könne der Brandschutz im Bereich Bujendorf sowie in Gömnitz und auch im Gewerbegebiet Süsel besser sichergestellt werden.

Diese Investition sei allerdings nur möglich, wenn Gömnitz kein neues Einsatzfahrzeug und auch kein neues Feuerwehrhaus bekomme. Außerdem müsse der Kauf eines neuen Autos für Fassensdorf entfallen, der eigentlich für diese Jahr vorgesehen war. Stattdessen könnte das noch gut erhaltene Feuerwehrfahrzeug aus Bujendorf in Fassensdorf stationiert werden. Das Beispiel Liensfeld zeige, dass ein gebrauchtes Löschfahrzeug durchaus als Ersatz für ein altes Auto geeignet sei.

Mit der Planung für den Feuerwehrneubau in Bujendorf solle schnell begonnen werden, hieß es in der Mitteilung der CDU weiter. Dafür wäre auch der Kauf eines Grundstückes notwendig.

Gemeindewehrführer Kai Nagel sagte dem OHA, dass er aus fachlicher Sicht keine Einwände gegen den Vorschlag von CDU und FWS habe. Die Forderungen des Brandschutzes könnten so erfüllt werden. Er persönlich sehe allerdings ein emotionales Problem: Den Wehren in Gömnitz und Fassensdorf würde bei der Vorgehensweise vor den Kopf geschlagen, das sei demotivierend.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Albrecht Dudy, wollte gestern keine Bewertung zu dem Plan der beiden anderen Fraktionen abgeben. Die SPD finde es aber wichtig, mit den betroffenen Wehren zu sprechen, bevor man ein Konzept beschließe.

Die Gemeindevertretung geht seit November intensiv der Frage nach, wie es mit der Ausstattung der neun Wehren weiter gehen soll, wobei auch Vertreter der Landesfeuerwehrschule mit eingeschaltet worden waren.

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erstellt am 31.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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