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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 12:08 Uhr

Mauswiesel oder Hermelin?

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Hobbyfotograf Horst Erhardt ist sicher: Ihm gelang ein seltener Schnappschuss

Ein seltener Schnappschuss gelang jüngst Horst Ehrhardt aus Eutin. Beim Durchstreifen eines Waldes bei Lammershagen (Kreis Plön) bemerkte er auffällige Bewegungen im Unterholz. Plötzlich richtete sich ein Mauswiesel vor ihm auf.

Da es nicht in voller Länge zu sehen und eine mögliche Verwechslung mit dem größeren Verwandten, einem Hermelin, nicht auszuschließen war, wandte sich Ehrhardt mit dem Foto und einem Vergleichsfoto von einem Hermelin an einen Experten für Säugetiere beim Naturschutzbund Kiel. Dabei stützte er seine Meinung auf spezielle Merkmale wie die braunen Füße und braunen Flecken im weißen Teil des Fells. Außerdem war das vor einigen Jahren am Dodauer See gesichtete Hermelin nach seiner Erinnerung deutlich größer.

Der Nabu-Experte teilte die Ansicht des Fotografen, dass es sich um ein Mauswiesel handeln müsste, vor allem wegen der Ohrenform. Allerdings sei als letzte Sicherheit für eine Bestimmung die Schwanzspitze entscheidend, so der Experte. Sie sei beim Mauswiesel nie schwarz. Allerdings ist sie auf den Fotos nicht zu sehen. Mustela nivalis, so der lateinische Name, ist der kleinste Vertreter der Marder und der kleinste Beutegreifer unter den Säugetieren überhaupt. Es fängt überwiegend Mäuse und andere Kleinnager.

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erstellt am 16.Okt.2014 | 18:38 Uhr

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