Plön : Masterplan für den Strandweg

Der Strandweg: Für den Abschnitt zwischen Seglerverein (im Vordergrund) und ehemals Tante Thea's Bootsverleih (ganz links) gibt es keine Pläne. Der Ausschuss sprach sich grundsätzlich für eine Weiterentwicklung aus,
Der Strandweg: Für den Abschnitt zwischen Seglerverein (im Vordergrund) und ehemals Tante Thea's Bootsverleih (ganz links) gibt es keine Pläne. Der Ausschuss sprach sich grundsätzlich für eine Weiterentwicklung aus,

Ausschuss für Stadtentwicklung: Das stadtnahe Nordufer des Großen Plöner Sees soll aufgewertet werden.

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10. Januar 2019, 14:42 Uhr

Plön | Überlegungen, den Bereich Strandweg zwischen Tante Thea und der Stadtbucht neu zu entwickeln, werden grundsätzlich befürwortet. Die Verwaltung soll die Voraussetzungen für Fördermittelanträge schaffen. Mit zehn Ja-Stimmen gegen das Votum von Carsten Gampert (FWG) sprach sich Mittwochabend der Plöner Stadtentwicklungsausschuss für einen Beschlussvorschlag der SPD-Fraktion aus, den Bernd Möller formulierte. Zu Beginn der Debatte verwies Sitzungsleiter Stefan Kruppa (CDU) darauf, dass es lediglich um eine politische Entscheidung gehe und nicht um Machbarkeiten, damit die Verwaltung überhaupt eine Planung in dieser Richtung anstoßen könne. Möller fand es befremdlich, den Punkt genauso wie in der Sitzung vom Dezember wieder auf den Tisch zu bekommen und vermisste vorbereitende Informationen.

Carsten Gampert erinnerte an die finanzielle Situation der Stadt, er wolle lieber Vorhandenes gepflegt und ausgebaut sehen, anstatt „Geld zu verbrennen“. „Was sagt eigentlich die Bahn dazu“, fragte Sabine Kauf (Grüne). Sie finde die Idee ganz erfrischend. „Plön verträgt es sehr gut, munterer zu werden und der Strandweg breiter.“ Unabhängig von ersten Entwürfen des Planungsbüros Siller war Umweltbeauftragter Achim Kuhnt dafür, alle Plöner zu beteiligen. „Vielleicht kommt dann ganz etwas anderes dabei heraus.“ Bürgermeister Lars Winter sagte, er wolle wissen, was die Plön wollen. Gespräche mit Behörden könnten nur die Oberfläche kratzen. „Wenn wir auf die Klärung der Fragen warten, haben wir nächstes Jahr noch keine Entscheidung“, gab Kruppa zu bedenken, dass Fördergelder abgerufen werden müssten und Fristen verstreichen könnten. Er schlug vor, 15 000 im Haushalt eingestellte Euro für einen Planungsentwurf freizugeben. Ingo Buth (SPD) plädierte dafür, zunächst die „nicht idealen“ Eigentumsverhältnisse am Strandweg, der anteilig der Bahn und dem Land gehöre, zu klären und weitere Gespräche mit Land, Kreis, Bahn und Naturschutzbehörde zu führen. Das Land wolle den Uferstreifen behalten und nicht veräußern. Und inwieweit seien die Bäume geschützt? Es habe Zeiten gegeben, in denen das Land Uferstreifen verkauft habe, hielt Winter dies nicht für komplett ausgeschlossen.

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