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Martin Williams kehrte aufs Timmendorfer Eis zurück

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Saison 2014/15 beendete Eishockey-Oberligist EHC Timmendorfer Strand auf einem enttäuschenden siebten Platz. Immerhin landeten die Timmendorfer zum Abschluss einen klaren Sieg gegen die bereits als Meister feststehenden Hannover Indians. Erfolgreichste Punktesammler waren Patrick Saggau und Verteidiger Marcus Klupp. Nach der Saison verließ Trainer Henry Thom den Club, der ein Angebot aus der ersten italienischen Liga annahm, sein Nachfolger wurde Martin Williams.

Nach der Saison 2014/15 verließen mit Lukas Turek, Vojtech Suchomer, Tibor Uglar und Matthias Rieck gleich vier Spieler, darunter drei Verteidiger, den Verein. Die wichtigste Personalie war allerdings der Weggang von Trainer Henry Thom, allerdings wurde mit Martin Williams schnell ein Nachfolger gefunden.

Der gebürtige Amerikaner mit deutschem Pass war an der Ostsee kein Unbekannter. Mitte der neunziger Jahre kam der Stürmer aus Bad Nauheim, wo er in der ersten Liga spielte. Außerdem nahm Williams an der U20-Weltmeisterschaft für Deutschland teil. In Timmendorfer Strand spielte er eine Saison, wobei er in 48 Spielen 32 Scorerpunkte sammelte. Von der Ostsee führte ihn sein Weg nach Oberhausen und Frankfurt in die Deutsche Eishockey Liga. Insgesamt 24 Partien spielte er in der höchsten deutschen Liga. Über mehrere Stationen kehrte Martin Williams nach Bad Nauheim zurück, wo er zuletzt die 1b-Mannschaft in der Hessenliga trainierte.

Der Start in die neue Saison begann holprig, da die Timmendorfer, wie in jedem Jahr, erst sehr spät Eis bekamen. So konnten sich die Neuzugänge Jared Wynia, Pierre Kracht, Marius Nägele, Iven Rösch kaum richtig einspielen. Entsprechend verhalten begann die Saison in der deutlich aufgewerteten Oberliga. Immerhin müssen sich die „Beach Boys“ jetzt mit den Spitzenvereinen aus dem Osten und Westen sowie dem niederländischen Tilburg messen. Clubs, die allesamt über deutlich höhere Etats verfügen. Während der sportliche Erfolg zunächst hinter den Erwartungen blieb, kristallisierte sich schnell heraus, dass der EHCT auf einer Position deutlich an Stärke gewonnen hat. Die beiden Goalies Jordi Buchholz und Kevin Beech spielten sich mit konstant guten Leistungen schnell in die Herzen der Fans. Auch wenn das Torhütergespann zu den besten der Liga gehört, werden die Timmendorfer in der Tabelle nicht über das Mittelfeld hinauskommen.

Martin Williams ist indes von seiner Mannschaft überzeugt. „Dieses Team hat Potenzial und kann in Bestbesetzung jedem Gegner Paroli bieten.“ Zuletzt mussten die Ostholsteiner allerdings immer wieder verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Gerade ein Patrick Saggau ist für die Timmendorfer nicht zu ersetzen.

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erstellt am 30.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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