Martin Fürst trifft zwölf Mal

Ratlosigkeit beim ATSV Stockelsdorf II:  Steffen Engelbrecht setzt vollkommen frei am gegnerischen Kreis zum Wurf an.
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Ratlosigkeit beim ATSV Stockelsdorf II: Steffen Engelbrecht setzt vollkommen frei am gegnerischen Kreis zum Wurf an.

Handball-Landesliga Süd: HSG Holsteinische Schweiz gewinnt 31:27 gegen den ATSV Stockelsdorf II

shz.de von
01. Dezember 2015, 00:32 Uhr

Die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz verbuchten zwei Siege in Folge. Sie kamen im Wochentagspiel mit dem 29:27 beim SC Union Oldesloe zu ihrem ersten Auswärtssieg und setzten sich am Sonnabend 31:27 gegen den ATSV Stockelsdorf II durch.

Fynn Sager sorgte mit einem Dreierpack für die ersten HSG-Tore, doch die Gäste hielten nicht nur das Tempospiel der Holsteiner mit, sondern stellten zudem eine stabile 6:0-Abwehr, die den Gastgebern das Torewerfen schwer machte. In einem Spiel auf Augenhöhe sorgte eine kurze Schwächephase der Stockelsdorfer dafür, dass die HSG Holsteinische Schweiz mit einer Drei-Tore-Führung in die Kabine ging.

In der zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern sogar, sich auf vier Tore abzusetzen. Martin Fürst war in dieser Phase auffälligster Spieler der HSG – ihm gelang fast alles. „Eine stabile Abwehr und intelligentes Angriffsverhalten sorgten für weitere Tore“, meinte HSG-Physiotherapeutin Lisa Cosmus.

Lediglich zehn Minuten vor Schluss hatten die Gastgeber eine kurze Schwächeperoide, die den Stockelsdorfern die Chance gab, den Rückstand zu verkürzen. Doch die HSG fand in der Folget wieder in die Spur und gewann am Ende souverän mit 31:27.

Trainer Stefan Risch erkannte auch Schwächen in seiner Mannschaft: „Durch zu viele individuelle Fehler haben wir es versäumt, uns deutlicher abzusetzen.“ Der Sieg sei aber aufgrund der ständigen Führung im zweiten Durchgang völlig verdient. Risch gab Martin Fürst ein Extralob, der mit seinen zwölf Toren zum Matchwinner wurde. Die weiteren HSG-Tore warfen Fynn Sager (6), Simon Grage, Steffen Engelbrecht (je 3), Tjorge Maaßen, Leon Risch (je 2), Moritz von Starck, Hannes Grunwald und Benjamin Path (je 1).

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