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Verkehrsbehinderungen : Marode B76 wird eine Woche gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Jetzt steht es fest: vom 19. September bis 20. Oktober wird die B76 zwischen Plön und Bösdorf saniert. In der Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen. In der 41. Kalenderwoche wird die B76 in diesem Bereich voll gesperrt.

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2013 | 19:15 Uhr

Pendler zwischen Eutin und Plön müssen sich auf längere Fahrtzeiten einstellen. Wie Matthias Forster vom Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV) in Rendsburg dem OHA sagte, wird die B76 zwischen 7. und 13. Oktober zwischen Sandkaten und Kleinmühlen sogar für eine Woche voll gesperrt. Der Verkehr soll weiträumig an der Baustelle vorbeigeführt werden.

Die Arbeiten beginnen etwa 200 Meter hinter der Fegetasche auf einer Länge von 2,4 Kilometer in Richtung Bösdorf. Einbezogen werden dabei auch die Abzweiger von der B76 in die L56 Richtung Malente und zur L 306 in Richtung Pfingstberg. Forster bezifferte die Kosten der gesamten Baumaßnahme auf rund 800.000 Euro.

Offizieller Baubeginn soll spätestens am 19. September und die Fertigstellung definitiv am 20. Oktober sein, sagte Matthias Forster. In der Vorbereitungsphase bis zur Vollsperrung werde der Straßenverkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Es sei also mit Behinderungen zu rechnen. „Die Vollsperrung in der 41. Kalenderwoche ist gesetzt“, sagte Forster und versprach: „Die Zufahrt von Sandkaten nach Stadtheide ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet.“

Die Umleitung des Straßenverkehrs scheint nicht ganz unproblematisch: Von Plön aus geht es über die B 430 Richtung Lütjenburg nach Dannau und von dort weiter über Neukirchen und Sieversdorf nach Malente und die L 174 (Eutiner Westtangente) zurück auf die B 76. Die Strecke, so Forster, wird gut ausgeschildert sein. Einheimische werden bestimmt andere Strecken kennen.

Eisige Temperaturen setzten der B76 im vergangenen Winter ordentlich zu. Die Löcher im Asphalt wurden immer tiefer und konnten nur noch mühsam geflickt werden. „Frostaufbrüche“ nennen das die Fachleute. Erst in den vergangenen Wochen waren auf dem Streckenbereich Warnschilder aufgestellt worden, die Autofahrer aufgrund des schlechten Straßenzustandes sensibilisieren sollen.


 

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