Marathon in Südkorea

Das Marathonteam der Deutschen Bundeswehr in Mungyeong bestand aus (von links:) Trainer Markus Clostermann, Holger Wollny, Moni Rausch, Maxim Fuchs, Henrik Schwalbe und Leichtathletik- Bundestrainer Detlef Uhlemann .
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Das Marathonteam der Deutschen Bundeswehr in Mungyeong bestand aus (von links:) Trainer Markus Clostermann, Holger Wollny, Moni Rausch, Maxim Fuchs, Henrik Schwalbe und Leichtathletik- Bundestrainer Detlef Uhlemann .

Holger Wollny vom SV Fortuna Bösdorf lief bei den Militär-Weltspielen für das Team der Bundeswehr

shz.de von
15. Oktober 2015, 10:37 Uhr

Holger Wollny hat bei den 6. Internationalen Military World Games, den Militär-Weltmeisterschaften, die Laufsaison mit einem besonderen Erlebnis abgeschlossen. Er belegte mit der Mannschaft der Deutschen Bundeswehr im Marathonlauf den achten Platz. In der Einzelwertung wurde Wollny mit 2:41:29 Stunden 44., er lief zusammen mit Henrik Schwalbe vom SV Enge-Sande, der als 45. ins Ziel kam, SV Enge-Sande und Maxim Fuchs von der LG Passau, der 38. wurde.

Das Siegerteam kam aus Polen und lief in der Besetzung Chabowksy, Szost, Brezezinsky. Zweiter wurde das Team aus Ecuador vor Kenia.

Mit seiner Zeit von 2:41:29 war Holger Wollny, der für den SV Fortuna Bösdorf startet, sehr zufrieden. Die Strecke war mit 350 Höhenmetern nicht für Bestzeiten geeignet. Ursprünglich hatten sich einige internationale Läufer vorgenommen, bei den World Games die Olympia-Norm zu laufen. Die Siegerzeit betrug 2:15:07 Stunden, die Gebre Bekele aus Bahrein lief, der mit einer Bestzeit von 2:07 Stunden nach Mungyeong gereist war.

Bei den Militärspielen gingen insgesamt 7549 Athleten aus 133 Nationen an acht Tagen in fünf verschiedenen Städten an den Start. Die Marathonläufer setzten dabei den Schlusspunkt. So hatte das Marathonteam um Bundestrainer Detlef Uhlemann genügend Zeit, um sich vom Jetlag zu erholen und konnten sich die Spiele und das Land in Ruhe anschauen, bevor sie ihren Wettkampf aufnahmen.

„Das ist ein höfliches freundliches und sehr aufgeschlossenes Land, von dem wir einiges Lernen können“, sagte Holger Wollny zu seinen Eindrücken von Land und Leuten.

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