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Manuel Gohlicke schießt in Bad Schwartau 314,5 Ringe

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach den Wettbewerben der Auflageschützen im DSB-Wettbewerb, die zu den offiziellen deutschen Meisterschaften führen können, ging es jetzt um die Kreistitel. Dabei wird nach Zehntelringwertung geschossen, der sportliche Weg führt allerdings „nur“ bis zu den Landesmeisterschaften im Norddeutschen Schützenbund. Die Frauen zeigten in der Spitze so gute Leistungen, dass sie durchaus Chancen auf Landesmedaillen haben. Ein Hingucker waren die 314,5 Zähler von Manuela Gohlicke vom Schützenbund Glasau-Sarau. „30 Mal in die 10 muss man schon schießen, wenn man gewinnen will“, sagte die 44-Jährige, die als Vorjahreskreismeisterin mit 315,8 Ringen mit 312,5 Vize-Landesmeisterin wurde.

Zweite in Ostholstein wurde bei den Damen B (ab 36 Jahre) wurde die Eutiner Sportschützin Katja Wandrey mit 307,0 Ringen, gefolgt von der Schwartautalerin Maren Dose mit 305,0. Wandrey war leider einzige Starterin mit dem KK-Gewehr (289,8).

Richtig knapp war der Ausgang in der Damenaltersklasse (ab 46), denn Britta Fabig von der Schwartauer SG setzte sich gegen Katrin Walter von den Kasseedorfer Schwentineschützen in der Sportwaffengattung Luftgewehr mit 313,5:313,1 durch. Bronze ging an die Malenterin Jutta Jürgensen für 310,3.

Unter den drei Teams der Seniorinnen (ab 56) überzeugte Kasseedorf durch Elvira Liedtke, Brunhilde Bendfeldt und Petra Jähnke durch 904,2 Ringe vor den Sportschützen Ratekau und dem SV Großenbrode. Kreismeisterin ist für die Schwartauer SG Petria Petzold (313,1), um Silber entschied beim 311,8:311,6 die letzte Zehnerserie zugunsten von Ellen Engel, Ahrensböker Gill, gegenüber der Malenterin Heidi Langenfeld. Alle drei sollten die Fahrkarten für die Landesmeisterschaften erhalten. In der Klasse der Seniorinnen B (ab 66) geriet Christel Gülck vom SV Großenbrode wie bei ihren mehrfachen Titelgewinnen im DSB-Wettkampf bei guten 311,8 Zählern nie in Gefahr. Silber gewann die Ahrensbökerin Karin Buck mit 304,2, Dritte wurde die Schwartauerin Angelika Gronau mit 301,7.

„Spaß haben“, ist das Motto der älteren Generationen. Allein mit ihren 292,6 Ringen auf dem Schießstand bei den Seniorinnen C (ab 72) schoss Lotte Kripke von der Tönniesgilde Neukirchen mit 292,6, in der Altersklasse D (ab 77) entschied die Großenbroderin Edith Held mit 300,8:259,1 den Zweikampf gegen die Neukirchnerin Marianne Kripke. Diese drei waren auch mit dem KK-Gewehr unter sich.

Das Auflageschießen mit dem Kleinkaliber-Gewehr auf 50 Meter Distanz trauten sich weniger Frauen zu. Als Kreisbeste überzeugte die Schwartauerin Britta Fabig, die mit 301,2 in der ihr zweites Gold gewann. Sie könnte auf Landesebene eine gute Rolle spielen, ob dort auch die Kasseedorferinnen Beate Jung (293,4), Karin Walter (289,8) und Brigitte Bendfeldt (289,7) als Mannschaftssieger starten dürfen, muss abgewartet werden.fen.

Gold bei den Seniorinnen packte nach 297,9 Ringen Eva Kalkenings von der Schwartauer SG ein, viel fehlten der Gillschützin Ellen Engel (296,2) und der Kasseedorferin Liedtke (295,1) nicht. Die Großenbroderinnen Christel Gülck (296,4) Jutta Holst (294,6) und Lore Bausch (262,5) werden es als Team schwer haben, die nächste Hürde zu überspringen. In Klein Wesenberg wetteiferten die zielsicheren Frauen mit dem KK-Gewehr auf hundert Metern Distanz.

Boeck-Wilcken konnte ihre 314,8 Zähler kaum fassen, sie freute sich über die Glückwünsche von Fabig (306,8) sowie der Großenbroderin Gabriele Puke (303,6). Wieder vorn Kalkenings (311,0) und Engel (308,8), Dritte wurde mit 307,4 die Malenterin Heidi Langenfeld.

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