Handball-Landesliga : Mangelhafte Wurfausbeute

Vier Treffer von Juliane Hinz, die sich hier gegen zwei Kielerinnen durchsetzt, reichten der HSG nicht zum Sieg.
Vier Treffer von Juliane Hinz, die sich hier gegen zwei Kielerinnen durchsetzt, reichten der HSG nicht zum Sieg.

HSG Holsteinische Schweiz lässt bei 24:29-Pleite gegen den THW Kiel zu viele Chancen aus.

shz.de von
17. Januar 2018, 06:43 Uhr

Eutin | Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz haben ihr Hinrunden-Nachholspiel gegen den THW Kiel mit 24:29 (9:15) verloren und hängen weiter am Tabellenende fest. Dabei verlief der Start ausgeglichen. Über 4:4 nach zehn Minuten konnten die Gastgeberinnen (Tabellen-Zwölfter) gegen den Fünften bis zum 9:10 (23. Minute) mithalten. Bis dahin habe Holstein seinen „taktischen Matchplan umgesetzt“, wie Trainer Holger Edler später zu Protokoll gab.

Dann kam es jedoch zu einem Bruch im HSG-Spiel, der für eine Vorentscheidung sorgte. Bis zur Pause gelang den Gästen ein 5:0-Lauf, der sie mit einer Sechs-Tore-Führung in die Kabine gehen ließ. „In dieser Phase haben wir alle Vorgaben über den Haufen geworfen und den Kopf verloren“, monierte Edler. Zudem habe sich das Fehlen von Abwehr-Chefin Anna-Lena Lummer bemerkbar gemacht.

Die Holsteinerinnen gaben in der zweiten Hälfte nicht auf und konnten diese am Ende sogar knapp gewinnen, aber ernsthaft verkürzen konnten sie den Rückstand insgesamt nicht. Im Gegenteil: Zwischenzeitlich lagen sie sogar mit acht Treffern zurück. Auffällig war erneut die Schwäche von der Siebenmeterlinie. Gegen den THW Kiel vergab die HSG gleich vier Strafwürfe. Die beste Kielerin Lena Buelck (zehn Tore) brachte hingegen alle ihre fünf Strafwürfe im Gehäuse unter. Und auch sonst scheiterte das Edler-Team zu oft frei vor dem Tor. Beim Stand von 24:28 (57.) wurden alleine drei Großchancen hintereinander vergeben und damit auch die letzte Hoffnung auf eine Aufholjagd.

Schon am Sonnabend hat die HSG die Chance auf eine Revanche. Zum Rückrunden-Auftakt treffen die Ostholsteinerinnen erneut auf den THW Kiel. Eine siebenminütige Schwächephase kurz vor der Pause kann und will sich das Team von Holger Edler dann nicht noch einmal erlauben.

HSG Holsteinische Schweiz: Janna Edler, Ann-Christin Themer – Ellen Franke (6/3), Juliane Hinz (4), Kathi Werdin (4), Sandra Ude (4), Juliane Voß (2), Alina Werner (2/1), Anneke Müller (1), Saskia Zirkel (1), Anna von Hinten, Denise Ausborn.

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