Malkwitz: eine lebendige Gemeinschaft

Enthüllung des Jubiläumssteins: (von links) Ingo Gädechens, Bürgermeister Michael Koch, Bettina Hagedorn, Klaus Schlie, Stein- und Gravurspender Hans-Peter Wandhoff, Reinhard Sager, Norbert Neu und Bürgervorsteher Rainer Geerdts.
1 von 4
Enthüllung des Jubiläumssteins: (von links) Ingo Gädechens, Bürgermeister Michael Koch, Bettina Hagedorn, Klaus Schlie, Stein- und Gravurspender Hans-Peter Wandhoff, Reinhard Sager, Norbert Neu und Bürgervorsteher Rainer Geerdts.

Polit-Prominenz kam am Wochenende zur 800-Jahr-Feier in die Gemeinde Malente / Landrat Reinhard Sager schenkte dem Dorf eine Flagge des Kreises

von
10. Mai 2015, 12:39 Uhr

So viel „Polit-Prominenz“ auf einmal hat Malkwitz seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung vor 800 Jahren vermutlich noch nicht erlebt: Politiker der Bundes,- Landes-, Kreis- und Kommunalebene waren Sonnabend der Einladung von Dorfvorsteher Norbert Neu zur Eröffnung der 800-Jahr-Feier gefolgt. Auch für die Malkwitzer und Einwohner der gesamten Gemeinde Malente wurde das Fest zum Besuchermagneten, bei dem bei bester Stimmung bis in die späte Nacht gefeiert wurde.

„Es ist ein hervorstechendes Merkmal dieser Dorfschaft, dass sich die Malkwitzer immer neu zusammen finden und auch immer wieder neu erfinden“, verriet Landtagspräsident Klaus Schlie das Erfolgsrezept der dörflichen Gemeinschaft. Neben der traditionellen Landwirtschaft seien es Unternehmen wie der Ingenhof von Melanie Engel und der Ziegenhof im Wiesengrund von Bärbel Lorenzen, die Erfolgsgeschichten schrieben, bewunderte der Landtagspräsident den Mut und die Beharrlichkeit der Unternehmerinnen.

Ebenso würdigte Schlie das Vereinsleben, die Feuerwehr und das ehrenamtliche Engagement im Dorf. Das seien die Grundlagen des Zusammenhalts der Dorfgemeinschaft. „Sie alle sind Malkwitz. Sie prägen und leben diese Gemeinschaft“, führte der Landtagspräsident aus.

„Nur, wer weiß, wo er herkommt, weiß auch wohin er geht“, zitierte Landrat Reinhard Sager einen Ausspruch von Theodor Heuß zur Heimatverbundenheit, die die funktionierende Dorfschaft in Malkwitz ausmache. In Malkwitz sehe die Holsteinische Schweiz so aus, wie man sie sich vorstelle, würdigte Sager die Lage des Ortes. Als Präsent brachte er eine Kreisflagge mit.

Die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) nannte die 800-Jahr-Feier in Malkwitz die zweite, die sie nach der vor 14 Jahren in ihrem Heimatort Kasseedorf erlebe. Beide Orte wiesen in ihren Chroniken viele Parallelen auf. Die Etablierung einer Erdbeer- oder einer Weinkönigin ähnlich wie auf Fehmarn die Rapskönigin empfahl der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (CDU) den Malkwitzern.


zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen