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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 15:34 Uhr

Malenter Tourismus: GLC bleibt am Drücker

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Vertragsverhandlungen laufen und sollen im Herbst zum Abschluss gebracht werden

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2014 | 13:30 Uhr

Spricht man dieser Tage die verantwortlichen Mitarbeiter der Malenter Verwaltung auf den künftigen Tourismusvermarkter des Kurortes an, stößt man auf eisernes Schweigen. Noch sollen keine Details zu den laufenden Vertragsverhandlungen an die Öffentlichkeit dringen. Die Unterrichtung der Mitglieder des Tourismusausschusses erfolgte am Mittwochabend erst im nicht-öffentlichen Teil. Nach Informationen des OHA soll den Kommunalpolitikern dabei ein alter Bekannter präsentiert worden sein: die Glücksburg Consulting (GLC).

Dieses Unternehmen ist bereits für das touristische Marketing in Malente verantwortlich. Da der derzeitige Vertrag mit der Gemeinde jedoch zum 31. Dezember 2014 ausläuft, war eine Neuausschreibung notwendig geworden. Das erklärte Ziel der Gemeindevertreter: einen Vermarkter zu finden, der
für die hochverschuldete Gemeinde zu deutlich geringeren Bezügen tätig ist. Aktuell gibt Malente jährlich rund 372 000 Euro für touristische Dienstleistungen aus. Während GLC für das Marketing und Veranstaltungen vor Ort tätig ist, ist die Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz mit dem überörtlichen Marketing betraut. Aus dieser tritt Malente Ende 2015 aus – vor allem aus Kostengründen.

Kurdirektor Georg Kurz wollte gestern auf die aktuellen Vertragsverhandlungen nicht näher eingehen, gab jedoch Auskunft zum weiteren zeitlichen Ablauf. „Die Gespräche sollen im Herbst zum Abschluss gebracht werden. Es gibt aber keine Deadline.“ Nachdem der Vertrag ausgehandelt ist, werden anschließend die Gemeindevertreter das letzte Wort haben. Geht es nach Kurz, soll dies in der Oktober-Sitzung erfolgen, die noch nicht genau terminiert wurde.

Ursprünglich sollte der neue Dienstleister für das touristische Marketing bereits im Juli präsentiert werden. Der Zeitplan verzögerte sich jedoch, weil der Tourismusausschuss auf Vorschlag der SPD vor der Ausschreibung noch eine Arbeitsgruppe einrichtete, die das Paket für die Leistungen komplett auf den Prüfstand stellte. Das Ergebnis: Marketing und Veranstaltungen wurden zusammen ausgeschrieben. Die künftige Laufzeit soll fünf Jahre betragen.

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