Malenter schwammen 27 Mal in die Top Ten

Kirsten Bruhn nahm sich Zeit für ein gemeinsames Foto mit den Schwimmern des TSV Malente.
Kirsten Bruhn nahm sich Zeit für ein gemeinsames Foto mit den Schwimmern des TSV Malente.

von
09. Juli 2015, 12:00 Uhr

Acht Sportler des TSV Malente nahmen am 2. Internationalen Offenen Inklusions-Schwimm-Cup in Schleswig-Holstein für Menschen mit und ohne Behinderung teil, der in Neumünster ausgetragen wurde. Zu den Organisatoren dieses Cups gehört Kirsten Bruhn, die den Wettkampf vor Ort bei perfekten Sommertemperaturen eröffnete und sich die Zeit für ein Fotoshooting mit den Malentern nahm.

Auftakt des Wettkampfes war die 4x50 Meter Freistil-Staffel. In der schafften die Malenterinnen Hanna Vorpahl, Emily Storm, Kathrin Ameis und Jana Piotrowski, sich in ungewohnter Freiluftatmosphäre in einem spannenden Duell gegen die Mannschaft aus Hamburg durchzusetzen und den 1. Platz zu erreichen.

Auch die Mannschaft der Männer mit Malte Boock, Michel Piotrowski, Anton Kania und Tobias Behr siegten mit einer Top-Zeit von 1:53,29. Diesen Erfolg bestätigten sie am Ende des Tages als unschlagbares Team in der 4x50-m-Lagenstaffel nochmals.

Insgesamt erschwammen sich die Teilnehmer des TSV Malente in der offenen Wertung fünf 1. Plätze (drei mit der Staffel, Tobias Behr über 50 m Schmetterling in 0:28,92 min. und Jana Piotrowski über 50 m Brust in 0:37,71 min.), vier 2. Plätze (drei durch Kathrin Ameis in den Disziplinen 50 m Brust, 50 m Freistil und 100 m Rücken sowie Jana Piotrowski über 100 m Brust) und drei 3. Plätze (alle durch Tobias Behr über 100 m Schmetterling, 50 m Rücken und 100 m Freistil). In der Jugendklasse glänzten Michel Piotrowski über 50 m Brust in 0:35,97 min. und Malte Boock über 50 m Rücken in 0:33,28 min. mit tollen Bestzeiten.

Trainerin Birgit Behr: „Bei 30 Starts erreichten unsere acht Schwimmer unglaubliche 27 Top-Ten-Platzierungen, die Basis für den Erfolg im Gesamtmedaillenspiegel. Hier mussten sie nur dem SC Potsdam den Vorrang lassen.“

Die Trainerin zeigte sich „mehr als zufrieden“ mit den Leistungen“, es sei ein gelungener Abschluss der Saison vor der Sommerpause gewesen. Birgit Behr: „Bei diesem Inklusions-Schwimm-Cup konnten sich die Schwimmer des TSV mit anderen messen, die trotz körperlicher Einschränkungen starke Konkurrenz boten. Es war ein sportliches Miteinander mit einer besonderen Vielfalt des Sports.“



zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen