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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 00:25 Uhr

Malenter Schützen im Pech

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Luftgewehr-Sportler enttäuschen und verabschieden sich aus dem Rennen um die Spitzenplätze

Da staunte das Fünferteam des Schützenbundes Glasau-Sarau selbst: Gegen den Tabellenführer der Luftgewehr-Landesliga Süd gab es ein eindrucksvolles 6:4, Lohn ist Platz drei im Feld der acht Mannschaften. Enttäuscht war hingegen der Schützenverein Malente II, der aus Ahrensburg ein 4:6 mitbrachte und sich aus dem Rennen um einen der vorderen Plätze verabschiedet hat.

Trainer Klaus Müller (SB Glasau-Sarau) trat diesmal in Kassau nicht selbst als Schütze an. „Ich setze heute auf
die Jugend, Wettkampferfahrung ist die beste Schulung“, sagte er lächelnd vor der Begegnung im Kassauer Mehrzweckhaus. Schon bald sah er etwas betrübter drein, sein Sohn Markus als Nummer eins hatte nach 385 und 378 Ringen am vergangenen Wettkampftag diesmal nur ein unerklärbares 347:367 auf die große Anzeigetafel gebracht. Dessen Bruder Jan sorgte mit 373:367 für den Ausgleich und leitete den Erfolg des Teams ein.

Zwei spannende Partien zeigten im Mittelfeld kampfstarke junge Schützinnen. Jeanette Schulz setzte nach 372 und 380 Zählern ihre beeindruckende Serie gegen BooKuRiTra mit 375:373 fort. „Das ging ganz schön an die Nerven“, sagte sie erleichtert, als sie zunächst zögerlich und dann freudestrahlend ihr Resultat gegen die hoch eingeschätzte Sina Bidinger betrachtete. Vollen Einsatz zeigte auch Lena Breuer, die die knappe 363:364-Niederlage traurig hinnahm. Dann drückte sie dem jungen Finn Larsen die Daumen. „Auf Finn ist Verlass, da war ich völlig sicher“, sagte Trainer Markus Müller und bekam Recht. Larsen schoss 364 Ringe, nötig war das nicht, denn neben ihm hatte Paul Adolph mit 349 abgeschlossen.

Aber wichtig war der dritte Einzelerfolg zum 6:4. Während für den Schützenbund nach gutem Auftritt gegen Kassau II und Linau sogar noch Tabellenrang zwei oder bei einem Patzer von Spitzenreiter Wilster gar der Meistertitel möglich ist, muss der SV Malente nach dem 4:6 gegen Ahrensburg eher etwas für die Mittelfeldposition tun. Niklas Woisin war die größte Stütze, das Talent zeigte mit 382:364 die beste Leistung aus allen acht Mannschaften und gestaltete das Resultat zusammen mit Wolfgang Langenfeld, der sich mit 365:345
Ringen durchsetzte, etwas freundlicher. Pech hatte Andreas Möller beim 371:371, klar waren die Niederlagen von Werner Walter mit 356:372 und Christoph Ochs mit 361:373. Am 2. Februar warten in Itzehoe ausgerechnet die beiden führenden Teams Wilster und Bramstedt auf die Malenter Luftgewehrschützen.

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