Malenter mischen vorne mit

Luftgewehr-Verbandsliga: SV setzt sich in der Tabelle mit zwei 8:2-Siegen in der Spitzengruppe fest

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21. November 2013, 00:31 Uhr

Der Schützenverein Malente spielt in der Luftgewehr-Verbandsliga Schleswig-Holstein auch nach dem zweiten Wettkampftag durch zwei 8:2-Erfolge über den SSV Kassau und den SV Norderbrarup eine wichtige Rolle. Mit 8:0 Punkten stehen die Ostholsteiner hinter der Ahrensburger SG und der SSG BooKuRiTra auf Tabellenplatz drei, die Reihenfolge ergibt sich aus den unterschiedlichen Einzelpunkten der jeweils fünf Schützen.

Beim SSV Kassau freute sich diesmal Florian Jeger über viel Schulterklopfen, hatte er doch mit dem Unentschieden von 371:371 zur Punkteteilung gegen den TSV Büsum beigetragen. Zuvor hatte Jeger im Ostholstein-Duell gegen Malente aber mit 371:384 ebenso klar passen müssen wie Stephan Dohm gegen Birte Ihms (374:388) und Andreas Berthold mit 367:374 gegen Carina Casten. Ganz dicht am Sieg war zum Auftakt der Kassauer Henrik Meier, nervenstark behielt aber Christian Hirsch die Oberhand. Genau so spannend lief die fünfte Partie ab, Jo-Isabelle Flor setzte sich gegen Tim Gruthoff mit 378:377 durch und holte die Kassauer Punkte zum 2:8.

Nur eine Einzelbegegnung verloren die Malenter auch am Nachmittag gegen den SV Norderbrarup, denn Beke Jöns setzte sich gegen Birte Ihms mit 386:385 Ringen durch. „Ein Ring entscheidet nun mal, das ist ganz schön hart“, sagte die sieggewohnte Malenterin. Auf Norderbraruper Seite passierte dasselbe beim 379:380 der in Eutin lebenden Dorit Klees gegen Christian Hirsch. Zuverlässig siegten Gruthoff mit 384:377 und Casten mit 374:369. Nach 384 Ringen schoss Nadja Koltrowitz mit 388:378 ein zweiten Top-Resultat. Zusammen mit Birte Ihms war sie damit am zweiten Wettkampftag hinter der Ahrensburgerin Denise Eltermann (389) Zweitbeste
aller acht Clubs.

Für die Kassauer stand am zweiten Wettkampftag als Ziel ein Punktgewinn gegen Büsum auf dem Programm. Jo Flor mit 367:388 konnte dazu keinen Beitrag leisten, Stephan Dohm schrammte mit 376:377 knapp am Unentschieden vorbei. Dann lief es besser: Henrik Meier hatte beim 374:372 noch Mühe gegen die hoch eingeschätzte Dina Inken Witthinrich, die vormittags gegen Dorit Klees mit 382:375 gewonnen hatte. Andreas Berthold sorgte mit seinen 379:366 für den zwischenzeitlichen Gleichstand 4:4. Nun richteten sich die Blicke der Zuschauer auf die Bahnen sieben und acht. Florian Jeger erreichte 371 Ringe, die gleich Ringzahl erschien auf der Anzeigetafel bei Jessica Köhn. Damit war die Punkteteilung zum 5:5 gleichzeitig die erste Ausbeute der Kassauer in dieser Saison.

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