Malenter Kleiderkammer besteht seit einem Jahr

shz.de von
22. November 2016, 13:42 Uhr

Seit einem Jahr besteht die Malenter Kleiderkammer für Flüchtlinge und Bedürftige. Miranda Krützfeldt spricht von „beeindruckenden Erlebnissen der Hilfsbereitschaft in Malente und Umgebung: Viele helfende Hände haben uns unterstützt und der Gemeinde ein freundliches Gesicht gegeben“, erklärte die Mitgründerin der Kleiderkammer.

Im ehemaligen „Intermar“-Hotel seien der Einrichtung „pragmatisch“ und vor allem kostenfrei Räume zur Verfügung gestellt worden. Die Bereitschaft, Klediung und Sachen für Asylbewerber und Flüchtlinge zu spenden, die nach Malente gekommen sind, sei unverändert hoch.

Unterstützt worden sei die Kleiderkammer von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Malente. Heute werde sie von sechs Helferinnen zwei Mal wöchentlich betreut. Weitere Helferinnen sind jederzeit willkommen.

Mehr als zehn ehrenamtliche Helferinnen hätten die die nicht genutzten „Intermar“-Räume ausgeräumt und gereinigt sowie Kleidung herangeschafft und sortiert. „Sie bewegten Umzugskartons, Kleiderständer, Regale, Tische, eine große Anzahl gefüllte Säcke sowie Koffer, Kinderwagen und Kisten mit Spielzeug“, erinnert sich Miranda Krützfeldt. Im Nu seien die ersten Flüchtlinge empfangen und ausgestattet worden. Derzeit werde noch Winterkleidung gebraucht. Inzwischen sei außerdem eine Fahrradwerkstatt mit Verkehrsunterricht eingerichtet worden, die nicht zur Awo gehöre, und die meisten Flüchtlinge seien mit verkehrssicheren Fahrrädern versorgt worden. Ein neues Projekt sei in Planung: Computer für Flüchtlinge.

Die Kleiderkammer im „Intermar“ (am Treppenaufgang des Parkplatzes zur Straßenseite) ist montags und donnerstags jeweils in der Zeit von 15 bis 17 Uhr geöffnet. In der Zeit von 16. Dezember bis zum 6. Januar macht die Kleiderkammer Weihnachtsferien. Informationen gibt es unter Telefon 04523/200637 und 04523/ 889860.

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