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Malenter Folknight nach Tornadowarnung abgebrochen

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Es wird Volker Rätzke kaum trösten, dass die 10. Ausgabe des Malenter Folkfestivals in einer Reihe mit dem „Hurricane“- und dem „Southside“-Festival steht. Denn ebenso wie die beiden großen Musikveranstaltungen an diesem Wochenende wurde die von Rätzke im Kurpark organisierte und vom Malenter Tourismus-Dienstleister GLC Glücksburg Consulting veranstaltete Folknight nach einer Unwetterwarnung abgebrochen.

Kurz nach 18 Uhr am Sonnabend kam Volker Rätzke auf die Bühne und informierte die Besucher über den Abbruch. Der Deutsche Wetterdienst habe gar von einem drohenden Tornado gesprochen. Dieses Risiko wollten die Veranstalter nicht eingehen.

Dabei hatte das Wetter es schon das ganze Wochenende nicht gut mit ihnen gemeint. Am ersten Festivaltag waren wegen der schwülen Hitze nur etwa 270 Besucher gekommen, und der Dauerregen am Sonnabend hatte dafür gesorgt, dass vor dem Abbruch des Festivals fast nur Beteiligte und kaum Gäste gekommen waren. „Finanziell ist das für uns natürlich schlimm“, sagte Rätzke, der ansonsten mit der 10. Folknight sehr zufrieden war.

„Die Stände sind toll und die Zusammenarbeit mit GLC ist nach unserem Missverständnis auch sehr gut. Ich würde alles im kommenden Jahr wieder so machen. Aber dann nur an einem Tag“, sagte Volker Rätzke. Er hatte im Vorfeld damit gedroht, die Veranstaltung platzen zu lassen, weil er mit der GLC-Entscheidung, dieses Mal Eintritt zu erheben, nicht einverstanden war. Auf Facebook kündigte Rätzke noch am Sonnabend an, dass der abgebrochene Festival-Tag eventuell später nachgeholt werden soll.

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erstellt am 26.Jun.2016 | 00:08 Uhr

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