Malenter feiern zwei Tagessiege

Der Schützenverein Malente ist in der Lufgewehr-Verbandsliga der Auflageschützen mit (von links:) Wolfgang Ayszoll, Cornelia Ried, Jutta Jürgensen, Hans-Jürgen Machalke und Werner Walter vom fünften auf den zweiten Platz geklettert.
Der Schützenverein Malente ist in der Lufgewehr-Verbandsliga der Auflageschützen mit (von links:) Wolfgang Ayszoll, Cornelia Ried, Jutta Jürgensen, Hans-Jürgen Machalke und Werner Walter vom fünften auf den zweiten Platz geklettert.

Schützenverein setzt mit Erfolgen in der Luftgewehr-Verbandsliga der Auflageschützen Spitzenreiter Hubertus Kiel unter Druck

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16. Dezember 2014, 11:15 Uhr

Die Auflageschützen des SV Malente bleiben in der Luftgewehr-Verbandsliga nach zwei Tagessiegen auf heimischem Schießstand auf Tuchfühlung zum Tabellenführer. Wie der SV Hubertus Kiel schafften allein die Ostholsteiner von den acht Teams der höchsten Schießsportklasse in Schleswig-Holstein gleich zwei Tageserfolge und könnten dem amtierenden Meister mit seinen 8:0 Punkten noch gefährlich werden.

Das Auflageschießen erlebte am zweiten Wettkampftag eine Leistungsexplosion der besten Senioren. Schossen zum Auftakt noch vier Starter die Höchstringzahl von 300 Ringen, so waren es diesmal zehn.

Unter der Aufsicht von Tim Gruthoff und Dieter Pirsig
an der technisch modernen Bildschirmanlage in Malente ging es für die Gastgeber gegen die Schellhorner Gilde als Vizemeister gleich in die Vollen. Nach der knappen Partie zwischen dem Malenter Wolfgang Ayszoll und Claudia Beimel mit 300:299 Ringen gab es Umarmung und Glückwünsche. „Da spielt auch wenig Glück mit“, gab Ayszoll anerkennend zurück. Er habe beim Blick auf den Bildschirm nebenan gerade die eine Neun gesehen und gehofft, dass er alle dreißig Schüsse in die Zehn bringt. Das gelang auch Jutta Jürgensen beim knappen 300:298, sie riss vor Freude die Faust hoch. „300 Ringe machen einfach glücklich, da kosten die letzten fünf Schüsse wirklich Nerven.“ Beeindruckend war der Sieg von Hans-Jürgen Machalke mit 299:294 Ringen, damit waren die Teampunkte im Sack. Werner Walter schrammte mit 295:296 knapp am Sieg vorbei: „Gekämpft habe ich bis Schuss Nummer 30“, sagte er lachend, als er erleichtert den Gesamterfolg der Malenter auf der großen Leinwand sah. Cornelia Ried war verzweifelt: „Ich weiß nicht, woran es lag, mein Ergebnis von 290:296 gefällt mir überhaupt nicht.“

Der SV Neumünster schlug anschließend in Malente die SG Stuvenborn bei zwei Unentschieden glücklich 6:4, erreichte am Nachmittag aber gegen die Schellhorner Gilde nur ein 5:5. Ein 7:3 für die Malenter gegen Stuvenborn schloss den Wettkampftag ab, dabei musste Ayszoll beim 298:298 mit einer Punkteteilung leben, Machalke steckte sogar eine 293:297-Niederlage ein. Während Jutta Jürgensen als tagesbeste Malenterin noch einmal mit 299:295 glänzen konnte, hörten die Zuschauer das erleichterte Aufatmen von Werner Walter (293:292) und Corniela Ried (298:296), als diese die Sportwaffen und die Schießbrillen ablegten.

„Das hätte leicht danebengehen können, jetzt wollen wir es den Kielern aber noch etwas schwer machen“, scherzte Cornelia Ried. Ausgeschlossen ist das nicht, denn Hubertus hat in den offenen drei Begegnungen das schwerere Programm.

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