Malenter beklagen sich über die Schiedsrichterleistung

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08. Mai 2016, 21:38 Uhr

Der Trainer des TSV Malente, Stefan Schümann, war nach dem 2:2 (1:0)-Unentschieden beim Oldenburger SV II restlos bedient. „Was hier gepfiffen und auch nicht gepfiffen wurde, geht auf keine Kuhhaut. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte der Coach über den Schiedsrichter Peter Gradert vom SV Göhl.

Die Malenter bestimmten in der Kreisligapartie die erste Halbzeit und forderten nach einem Foul an Constantin Pyriki, der später verletzt ausschied, einen Strafstoß, der nicht gegeben wurde. In der 24. Minute zeigte der Unparteiische doch auf den Punkt. „Das Handspiel fand auf der Torlinie statt und hätte mit der Roten Karte geahndet werden müssen“, meinte Schümann. Florian Schumacher verwandelte sicher zum 1:0.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde zunächst ein Foulspiel an Nils Dummer nicht geahndet, doch in der 56. Minute erhielt Malente den zweiten Elfmeter, den erneut Schumacher zum 2:0 verwandelte. OldenburgII gab trotz des Rückstandes nicht auf und kam in der 87. Minute zum Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit erhielten die Gastgeber einen Foulelfmeter, den Philip Bimberg verursacht haben soll. „Ein schlechter Witz, beide gingen zum Kopfball hoch“, meinte Schümann. Maximilian Petyrek traf zum 2:2-Endstand. „Kompliment an meine Mannschaft, die mit ihrem letzten Aufgebot hier aufgelaufen ist. An ihr lag es nicht, dass wir keine drei Punkte geholt haben“, grollte Schümann.

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