Malenter Armbrustteam hat den Titel erneut im Visier

Die treffsicheren Armbrustschützen des Schützenvereins Malente sind (von links) Carina Casten, Mara Schliemann und Niklas Woisin.
Die treffsicheren Armbrustschützen des Schützenvereins Malente sind (von links) Carina Casten, Mara Schliemann und Niklas Woisin.

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31. Mai 2015, 16:16 Uhr

Der Schützenverein Malente als Titelverteidiger der 1. Armbrustliga ist nach zwei weiteren Siegen an den Wettkampftagen drei und vier erneut auf Titelkurs. Einem 3:2 über den SC Neuenkirchen folgte ein sicheres 5:0 gegen die SSG Biebergmünd. Jetzt steht lediglich in der Schlussrunde für den Tabellenführer der Auftritt gegen die bisher punktlosen Lübecker Sportschützen aus.

„Wir setzen auf die wettkampferfahrenen Armbrustschützen und wollen gern auch den Endkampf der besten vier Teams im Herbst gewinnen“, sagt Trainer Ingolf Falkenberg. Mit hohen Resultaten gewannen Christian Hirsch (390:388), Marco Falkenhagen (390:376) und Mara Schliemann (389:378) die wichtigen drei Punkte gegen Neuenkirchen, immerhin Finalgegner vor einem Jahr. Tim Gruthoff schoss vier gleichhohe Serien, ihm fehlte beim 378:379 ein Ring zum Unentschieden. Selbstkritisch merkte Carina Casten an: „Bei mir lief es einfach nicht in den Durchgängen zwei und drei, da haben mir auch die zweimal 96 Zähler beim 370:377 nicht geholfen.“

Pech hatten die Lübecker Sportschützen beim 2:3 gegen den SV Neuenlandermoor. In ihrem Team mit Volker Schröder, Marco Westermann und Sören Hochwald stehen Jens Path und Jo-Isabelle Flor, die sonst für den SSV Kassau schießen. Flor freute sich über den klaren Sieg vom 390:380: „Dafür habe ich in den letzten Wochen hart trainiert.“

Runde vier lief für die Malenter besser, eine jetzt zufriedene Carina Casten strahlte über 379:363 Ringe. Und wieder zeigten sich unter den fünf Startern Hirsch und Falkenhagen mit jeweils 388 Ringen als die treffsichersten. Keine Mühe hatten Mara Schliemann mit 384:373 und Tim Gruthoff mit 385:373.

Bei den Lübeckern schoss Jens Path nach 382 mit 380 wieder gut, gegen Vizemeister Neuenkirchen fehlten ihm aber fünf Ringe. Zuverlässig erneut Volker Schröder, mit 383:373 war er neben Jo Flor zweiter Punktgewinner. Beim Flor-Erfolg von 378:377 entschied sich die Partie erst nach dem 40. Bolzen. „Da wer er wieder, der Leistungseinbruch. Es waren einfach die Nerven. Immerhin hat es gereicht.“ Für Westermann war diesmal Thomas Randig dabei, er konnte aber wie auch Sören Hochwald nicht für den dritten Einzelsieg sorgen. So bleiben die Lübecker nach dem 2:3 mit 0:8 Punkten weiter Tabellenletzter und sie vermutlich nach dem letzten Wettkampf gegen die Malenter wieder einmal in die 2. Liga zurück müssen.

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