Malente: Weiße Insel im Breitband-Umland?

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19. Juli 2018, 12:08 Uhr

Nach der Ankündigung der Stadtwerke Eutin (SWE), dass sie in Teilen des Ortes Malente-Gremsmühlen im Oktober mit dem Bau eines Glasfaser-Netzes beginnen wollen, hat die TNG Stadtnetz noch nicht aufgegeben: „Unser Ziel ist es weiterhin, einen Komplettausbau in Bad Malente-Gremsmühlen zu realisieren“, bekräftigte gestern Martin Stadie, Vertriebsleiter der Firma, die Vertriebspartnerin der Breitbandsparte des Zweckverbandes Ostholstein ist. Bis zum 31. Juli 2018 hätten Kunden noch Gelegenheit, sich einen kostenlosen Glasfaseranschluss zu sichern, der sonst 980 Euro koste. Damit könnten sie zum Ausbau in den schwarzen Flecken beitragen, so könne der gesamte Ort fit für die Zukunft gemacht werden.

Es stehe fest, dass TNG und ZVO die unterversorgten Gebiete des Hauptortes sowie die übrigen Ortsteile der Gemeinde mit schnellem Internet versorgen werden. In versorgten Gebieten, den sogenannten schwarzen Flecken in Bad Malente-Gremsmühlen, werde es nach aktuellen Stand einen teilweisen Ausbau geben.

Teile von Bad Malente-Gremsmühlen seien sogenannte „schwarze Flecken“, die einen durch Fördermittel gestützten umfänglichen Ausbau verhinderten. Damit der Ort nicht zu den unterversorgten Gebieten von morgen werde, habe sich die TNG dazu entschlossen, ganz Malente ans Netz zu bringen, betonte TNG-Geschäftsführer Dr.-Ing. Volkmar Hausberg: „Ein so genannter ,schwarzer Fleck‘ von heute wird unweigerlich zu einem ,weißen Fleck‘ von morgen, für Bad Malente-Gremsmühlen sogar mit der Besonderheit, dass sich der Hauptort künftig als weiße Insel im zukunftssicher mit Glasfaser erschlossenen Umland befände“, warnt Hausberg.

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