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Ostholsteiner Anzeiger

16. August 2017 | 17:34 Uhr

Malente setzt weiter auf zwei Vermarkter

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Verwaltung soll Anforderungen für touristischen Dienstleister ausarbeiten

Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber die grobe Richtung steht bereits fest. Die Gemeinde Malente wird das touristische Marketing auch für die kommenden Jahre an einen externen Dienstleister vergeben. Der Tourismusausschuss beauftragte die Verwaltung, Kriterien für eine erneute Ausschreibung der touristischen Vermarktung auszuarbeiten. Die Debatte war notwendig geworden, da zum Jahresende der Vertrag mit der Glücksburg Consulting Group (GLC) ausläuft. Diese erbringt schon seit längerem die touristischen Dienstleistungen für das Kneippheilbad, seit Anfang 2013 teilt sie sich diese Aufgabe mit der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz (TZHS).

Damit wird es auch künftig bei dem nicht unumstrittenen zweigleisigen Modell bleiben, was durchaus im Sinne der Wirtschaftsvereinigung Malente ist. Ihr Vorsitzender Michael Kühn stellte im Ausschuss ein Konzept für die Jahre 2015 bis 2020 vor, in dem die genauen Anforderungen an einen externen Dienstleister beschrieben werden. „Wir glauben, dass wir ihn für die Aufgaben des Standortmarketings brauchen“, erklärte Kühn. Ziel sei es, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Malente zu steigern und im Marketing eine konsequente Ausrichtung auf die Segmente Gesundheit, Sport und Natur umzusetzen. „Der Dienstleister sollte das Besondere von Malente herausheben“, fasste es Kühn zusammen. Diese Leistung würde die TZHS derzeit alleine noch nicht erbringen. Das Konzept sieht daher vor, ihr für eine Übergangsfrist erneut einen weiteren Dienstleister zur Seite zu stellen.

Die Mitglieder des Ausschusses zeigten sich von dem Konzept angetan. „Wir sind jetzt einen ganzen Schritt weiter“, lobte CDU-Fraktionschef Hans-Werner Salomon. Bevor es zur Ausschreibung komme, müsse man jedoch die genauen Leistungsanforderungen an den externen Anbieter Punkt für Punkt durchgehen. „Wir müssen uns dabei die Frage stellen, was am Ende für die Gemeinde dabei herum kommt. Es muss für beide Seiten eine Win-Win-Situation sein“, erklärte Salomon.

Bürgermeister Michael Koch drückte aufs Tempo. Spätestens nach der nächsten Sitzung im März müsse das Leistungsverzeichnis stehen, um dem externen Dienstleister genug Vorlaufzeit für einen erfolgreichen Start zu geben. „Wenn wir in Richtung Ausschreibung gehen, sollten wir den Betrag deckeln“, ergänzte Koch. Ein Vorschlag, der bei den Kommunalpolitikern auf Zustimmung stieß. Durch eine Deckelung würde eine Maximalsumme festgeschrieben, die der externe Anbieter für seine Leistungen erhalte. Der Ausschuss beschloss weiterhin, dass die Gemeinde Mitglied in der TZHS bleibt.

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erstellt am 29.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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