Malente: Kinderschutzbund bleibt Partner

Kreisverband in Neustadt soll auch künftig die Schulsozialarbeit und die Betreuung an den Malenter Grundschulen leisten

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10. März 2017, 19:16 Uhr

Der Kinderschutzbund Ostholstein soll sich auch künftig um die Betreuung an den Grundschulen Malente und Sieversdorf sowie die Schulsozialarbeit an beiden Schulen kümmern. Diese Empfehlung sprach der Malenter Sozialausschuss aus, nachdem sich Kinderschutzbund sowie zwei weitere Bewerber eines Interessenbekundungsverfahrens der Gemeinde während der Sitzung für die genannten Aufgaben vorgestellt hatten.

Beworben hatten sich auch der CJD Eutin sowie die „Inab“, ein Tochternunternehmen des Berufsfortbildungswerks des DGB. Unmittelbar im Anschluss an die Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass Schulen und Eltern ein massives Interesse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund haben. Stefanie Runge, Mutter eines Schulkinds in Sieversdorf, lobte die Arbeit des Vereins in den höchsten Tönen: „Der Kinderschutzbund macht wirklich einen sehr guten Job.“ Sie kenne keine Eltern und kein Kind, die mit der Arbeit unglücklich seien, sagte sie und erntete dafür Beifall unter den anderen Gästen.

In die gleiche Kerbe schlug Uwe Borchers, Leiter der Grundschule Malente. „Für mich ist der Kinderschutzbund seit Jahren ein absolut verlässlicher Partner“, betonte er. Mit dessen Hilfe sei es in der Vergangenheit gelungen, für Kinder sehr schwierige Situationen sehr gut zu lösen. Esther John, Leiterin der Grundschule Sieversdorf assistierte: „Ich kann mir keinen anderen Träger vorstellen.“ Borchers wies außerdem darauf hin, dass der Kinderschutzbund als einziger der drei Bewerber seine Vorstellungen zu den von der Gemeinde vorgegebenen Themen Ferienbetreuung und Sozialstaffel für den Elternanteil an der Finanzierung der Nachmittagsbetreuung vorgestellt habe.

Für den in Neustadt ansässige Kreisverband hatten Geschäftsführer Henning Reimann sowie die Fachbereichsleiter Silke Hüttmann und Matthias Thoms ihr Konzept vorgetragen. Zunächst schien es so, als wollte der Ausschuss eine Entscheidung vertagen, doch dann setzte sich Ausschussvorsitzender Helmut Wagner (SPD) durch, der auf einen sofortigen Entschluss gedrungen hatte. Der fiel dann nach kurzer Sitzungspause einstimmig für den Kinderschutzbund. Bürgermeisterin Tanja Rönck soll nun die entsprechenden Verträge ausarbeiten.


Vertragsverlängerung für die „Spielstube“


Für den Kinderschutzbund Ostholstein endete die Sitzung mit einem doppelten Erfolg. Im nicht öffentlichen Teil ging es um die Kita „Spielstunde“ am Jägerberg, die der Kreisverband im vergangenen Jahr vom Malenter Ortsverband übernommen hatte. Auch hier fiel die Entscheidung zu Gunsten einer Vertragsverlängerung mit dem Kinderschutzbund.

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