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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 18:03 Uhr

Malente ist auf dem Weg zur „Regensteuer“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2015 | 19:48 Uhr

Die Gemeinde kommt bei der Einführung einer Niederschlagswassergebühr („Regensteuer“) offenbar voran. Demnächst solle dem zu diesem Thema gegründeten Arbeitskreis eine Mustersatzung vorgelegt werden, erklärte Bauamtsmitarbeiter Karlheinz Spindler im Planungsausschuss.

An der Regensteuer komme Malente nicht vorbei, erklärte Spindler auf die Frage von CDU-Gemeindevertreter Volker Wandhoff, ob diese überhaupt wirtschaftlich für die Gemeinde sei. Schon jetzt koste das Fehlen der Satzung viel Geld: „123  000 Euro werden deshalb jedes Jahr von der Fehlbedarfszuweisung an die Gemeinde abgezogen“, sagte Spindler.

Unterdessen kämen auf die Gemeinde neue Kosten im Zusammenhang mit der Beseitigung des Regenwassers zu. So müssten 2016 sämtliche Genehmigungen für 74 Einleitestellen beim Kreis Ostholstein erneuert werden. „20 Einleitstellen müssen vermutlich nachgerüstet werden, weil Straßen nicht mehr als gering, sondern als normal verschmutzt eingestuft würden. Eine Nachrüstung sei mit 1500 Euro pro Gully möglich. Damit verbunden sei auch ein höherer Wartungsaufwand.

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